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Warp – Review/Test

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 10. April 2012 | 10:10 Uhr von Goreminister

Warp

Es gibt viele Aliens die unsere Erde besucht haben und wieder auf ihren Heimatplaneten zurückkehren wollten. E.T., Alf oder eben Zero, der Hauptcharakter des Xbox Live Arcade, bzw. PSN-Titels Warp. Zu Gast in einem Hochsicherungstrakt des Militärs sehen die Chance auf eine baldige Heimkehr jedoch eher bescheiden aus, weswegen es am Spieler gelegen ist, dem Außerirdischen bei seiner Flucht zu verhelfen. Ob ihr die Herausforderung annehmt oder lieber selbst vor diesem Titel flüchtet erfahrt ihr in unserem nun folgenden Review…

Tödlich knuddelig
Wie im Vorwort erwähnt wird unser kleiner Zero in einem schwer gesicherten Forschungslabor auf dem Meeresgrund gefangen gehalten. Eines Tages bietet sich ihm jedoch die Chance zur Flucht, die er natürlich dankend annimmt. Die namensgebenden Warp-Fähigkeiten sind ihm hier besonders von Nutzen, da sie es dem Knuddelbomber ermöglichen von einem Punkt zum anderen zu springen, bzw. sich blitzschnell zu verstecken. Bis hierhin hört sich das Ganze ja ganz niedlich an, doch Zero ist nicht unbedingt ein Alien zum Liebhaben. Man kann sich nämlich auch in die Körper von umherlaufenden Soldaten und Wissenschaftlern beamen, wobei ihr euch natürlich schon denken könnt, was man anschließend mit ihnen anrichten kann. Genau, eine ordentliche Sauerei da die Körper nach dem Warp-Manöver nicht selten platzen und die Putzkolonne dadurch sicherlich nicht arbeitslos wird. Das ist auch der Grund warum das Stealth-Actionspiel aus dem Hause Trapdoor die rote USK 18 Plakette verpasst bekommen hat. Obwohl das alles recht blutig klingt versprechen die Entwickler jedoch, dass der Titel auch ohne platzenden Körper erfolgreich absolviert werden kann. Doch wollen wir das? Naaaaa, wo bleibt denn da der Spaß?

Auf den Spuren von Solid Snake
Warp bietet den Spielern eine Mischung aus Action, Puzzle- und Stealth Elementen, wobei letzterer Aspekt den größeren Anteil im Spiel hat. Stetig gilt es die Routen von Wachen auswendig zu lernen und sich im richtigen Augenblick in anorganischen Verstecken zu verschanzen, damit man ja nicht entdeckt wird. Je länger die Flucht von Zero andauert, je mehr Fähigkeiten schaltet der Kleine frei und kann später sogar Hologramme von sich selbst erzeugen um Gegner zu verwirren. Oder man schleudert Objekte durch die Gegend um seinen Ausbruch weiter voran zu treiben, bzw. muss sogar diverse Bosskämpfe bestreiten. Dabei ist Warp mitunter keine leichte Kost was zum ein oder anderen Frustausbruch führen kann. Geduld und Timing ist hierbei immer von Nöten, wobei die fair gesetzten Checkpoints nicht unmittelbar dazu führen, dass ein Stück Hartplastik im Bildschirm landet.

Zur besseren Orientierung hat Zero praktischer Weise eine Karte dabei auf der alle Ebenen verzeichnet sind und die Sache um einiges vereinfachen. Wer zusätzliche Spezialfähigkeiten freischalten möchte, der sollte nach sogenannten Larven Ausschau halten, die mitunter sehr von Nutzen sein können. Mal sind diese leicht, mal schwer zu erreichen doch bietet es sich immer an, auf die Jagd nach ihnen zu gehen. Witzige und hilfreiche Fähigkeiten wie z.B. Lautlose Stealth-Kills oder explodierende Hologramme winken dafür nämlich als Belohnung. Die Sammler unter euch schauen sich zudem nach Forschungsvideos um, mit denen man Konzeptgrafiken in der Galerie freischalten kann. Wer wirklich alles aufsammeln möchte hat dann schon eine ganze Weile zu knacken. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht die Tatsache, dass man nicht zu zweit aus der Station flüchten kann, denn dadurch wäre ein weiterer, sicherlich spaßiger Faktor hinzugekommen. Die Herausforderungen hingegen sind teils bockschwer und verlangen euch einiges ab. Dafür strecken sie die Spielzeit, so dass man sich bezüglich des Umfangs nicht unbedingt beschweren kann. Für die fälligen 800 Microsoft-Points bekommt der geneigte Spieler hier einiges geboten.

Technische Unterwasserfahrt?
Nun, das stimmt nicht so ganz, da die Präsentation als solche recht stimmig ist. Das einzige Problem ist die etwas missratene Kameraführung, die euch das ein oder andere mal quer kommt. In Zusammenspiel mit der Vogelperspektive führt die Ansicht oftmals dazu, das ihr nicht immer wisst, was im kommenden Raum auf euch lauert. Hier hätte man sich etwas mehr Sorgfalt bei der Umsetzung gewünscht, doch im Ganzen gesehen geht die grafische Leistung für einen Arcade-Titel durchaus in Ordnung. Schade nur, dass unser Hauptcharakter etwas blass charakterisiert wurde und die Höhepunkte in Sachen Story ausbleiben. Dafür erwartet euch der ein oder andere, witzige Einfall, bzw. die unterhaltsam inszenierte Warp-Blutorgie. Musikalisch trifft Warp ebenfalls die richtigen Töne, doch bekommt man nur eine englische Sprachausgabe und keine deutsche Lokalisation geboten. Den einen freuts den anderen stört es, doch wirklich tragisch ist der Umstand nicht.

Unser Fazit

75 %

Warp ist ein unterhaltsames Arcade-Spielchen, dass euch für 800 Microsoft-Points eine ganze Zeit lang zu unterhalten weiß. Die ironische Gewaltdarstellung und die Puzzle- sowie Stealth Einlagen wissen zu gefallen, stehen aber einem etwas blassen Hauptcharakter und einer mitunter unglücklichen Kameraführung gegenüber. Insgesamt kommen Spieler mit Faible für derartige Genrekost durchaus auf ihre Kosten, wobei Warp weder als Megahit noch als Totalausfall zu werten ist.

Pro

  • Lustiges Spielprinzip
  • Ordentlicher Umfang
  • Gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • Passender Soundtrack
  • Challenges und interessante Rätsel
  • Witzige Fähigkeiten

Kontra

  • Farbloser Hauptcharakter
  • Oftmals diverse Kameraprobleme
  • Keine deutsche Synchro

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
75 %
Multiplayer
 
%
Spielspaß
 
75 %

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