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Winter Stars – Review / Test

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Veröffentlicht 14. Februar 2012 | 14:34 Uhr von Jan Bonino

Letzte Änderung 27. Juni 2016

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Sport-und Tanzspiele gibt es für Kinect wie Sand am Meer. Da hätten wir Kinect Sports, Kinect Sports Season Two oder auch Tanzspiele wie Dance Central oder Just Dance. Pünktlich zur Ski Saison kommen auch die Winterspiele auf die Konsolen. Winter Stars ist eines davon. Ob es das richtige Spiel für die kommenden Wintertage ist, lest ihr hier!

Die Sportarten
Von einer einfachen Skiabfahrt, über den Biathlon mit dem Schussstand, Snowboard-Rennen, schnelle Bobabfahrten und dem Eiskunstlaufen sind alle Wintersportarten vertreten. Extremsportarten wie die Abfahrt mit einem Schneemobil oder den Paraski mit Fallschirm können im Spiel probiert werden. Die Aussicht auf verschneite Wälder und Pisten ist zusätzlich ein Spielgrund. Hingegen sind die Menschen etwas kantig geraten. Aber die Aussicht zählt ja mehr. Auch ein taktisches Spiel hat es ins Spiel geschafft. Die Rede ist von Curling.

Saison schon zu Ende
Leider beginnt das Spiel mit einem sehr holprigen Start und so auch die eigentliche Saison. Zu Beginn müsst ihr eine Skiabfahrt bewältigen. Doch wird hier nirgends die Steuerung erklärt. Und so geschieht schnell ein Unfall der gleichzeitig auch schon das Ende der Saison bedeutet – jedenfalls für den Charakter Jake den ihr eben noch gesteuert habt. Zum Glück ist aber Jake bald schon wieder auf den Beinen, kann aber leider keinen Sport mehr ausüben. Daher wird er Trainer und stellt ein Team zusammen. All das ist der Anfang einer neuen Story und Karriere.

Euch erwarten 16 Cups und 44 Herausforderungen die eine ganze Weile Spielspass bieten und auch mit all den Sportarten sehr unterschiedlich gestaltet sind. Um all den Events die vor euch liegen, einen Sinn zuverpassen, wurde das ganze Spiel mit einer Story verpackt. Erzählt wird diese in kurzen Zwischensequenzen mit einer Prise Humor. Um dann noch die perfekte Stimmung zu vermitteln, gibt es Interviews mit den Stars, Reportagen. Auch über die Events und Strecken selber wird geplaudert im Spiel.

Steuerung & Grafik
Von Kinect erwartet man eine nicht all zu gute Steuerung was die Menüs betreffen. In Winter Stars ist es ein regelrechter Kampf. Die Schaltflächen sind fast immer zu klein und zu nahe an einander plazierte. So werdet ihr mehrmals die falsche Option anwählen und müsst einen unnötigen Schritt zurück machen.

Ich hab schon einmal die hölzernen Figuren angesprochen, dies bezog sich aber nur auf ihr äusseres. Da nach jedem Sieg in der Berghütte (euer Hauptquartier) gefeiert wird, sieht man wirklich wie die Sportler sich freuen.

Und hier darf natürlich der Sound nicht fehlen. Dieser passt aber nicht wirklich zu einem Sportspiel und wenn zu Beginn eines Rennens die Zuschauer gezeigt werden, hört man nicht mal Jubelrufe. Schade.

Praktisch sind die Infotexte während dem Ladebildschirm. Dieser zeigt an wie viel gewonnen wurde, wie viele Erfolge man schon freigeschaltet hat etc.
Ganz am Anfang sind die Herausforderungen noch einfach zu gewinnen. Doch mit der Zeit braucht ihr eure ganze Konzentration um zu gewinnen. Sonst werdet ihr das Spiel nie durchspielen. Dazu gibt es aber den Trainingsmodus für jede Sportart. Scheitert ihr immer an der gleichen Herausforderung? Dann schnell ins Training und üben, üben und üben. Dadurch wird die Spielzeit von Winter Stars nochmals angehoben. Die Spielzeit wird jedoch auf 10 Stunden geschätzt.

Wie man die einzelnen Sportarten steuert, dazu komme ich jetzt. Seit ihr mit den Ski unterwegs dann muss zuerst mal Anlauf geholt werden, das funktioniert genau gleich wie in der Realität. Danach müsst ihr euch nur noch nach rechts oder links beugen um zu steuern. Um Sprünge abzufedern muss man in die Hocke gehen. Um mal ein Stück mehr Tempo zumachen muss man nur beide Arme nach vorn strecken und man aktiviert das Adrenalin. Doch ist dies nur begrenzt verfügbar und muss sich wieder aufladen.
Beim Snowboard werden die Tricks mit Figuren ausgeführt und für den Gleitschirm muss man daran ziehen. Damit kann man noch im Flug die Richtung beeinflussen. Praktisch.
Leider geschieht es immer wieder das Kinect nicht alle Bewegungen wirklich erkennt und das kann schnell mal den Sieg kosten.

Der Familien-Modus
Der einfachste Schwierigkeitsgrad ist der Familien-Modus. Hier werden fast alle Bewegungen entfernt und man muss nur irgendwelche kleinen Bewegungen ausführen. Da sinkt die Motivation gleich auf Null, weil man überhaupt nicht gefordert wird. Nicht einmal nachdenken muss der Spieler in diesem Modus.
In den Herausforderungen kann jeder nebst der Karriere unter Zeitdruck Münzen einsammeln oder Künststücke vollbringen. Leider kann auch dieser Modi nicht wirklich fesseln.

Zum Glück gibt es aber noch einen Mehrspielermodus. Dieser kann bis zu vier Spieler im Splitscreen gespielt werden

 

oder auch online. Um zu spielen können dann eigene Turniere entworfen werden und die ausgewählten Sportarten werden im Stil eines Shooters ausgetragen.

Auch gilt es Münzen zu sammeln oder Flaggen einzunehmen und zu halten.

Unser Fazit

51 %

Winter Stars macht sich selber Konkurrenz mit der Steuerung. Nicht selten erkennt Kinect die Bewegungen nicht. Bei bewegungsgesteuerten Spielen erwarte ich eben einfach das die Steuerung zu 90% klappt. Denn sonst macht mir das Spiel keinen Spass ausser es gibt noch irgendwelche Modi im Spiel, die mich fesseln. Ski fahren oder auch mit dem Bob die vereiste Bahn runter zu rasen machen um einiges mehr Spass als das Eiskunstlaufen oder andere Pflichtprogramme. Gerade in der Karriere. Da man immer einen der ersten Plätze erreichen muss um weiter zu kommen, kommt hier und da auch etwas Frust auf. Um das Spielgeschehen dann doch ein wenige aufzufrischen, kann man auch den Windschatten des Gegners benutzen oder ihn auch gleich von der Piste rempeln. Was sind nicht sehr fair ist. Auch kann das Team mit gesammelten Erfahrungspunkten aufgerüstet werden (neues Equipment, Training und Acessoirs), die Auswirkungen sind aber kaum zu spüren. Auch der Herausforderungsmodi konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Mehrspielermodus hingegen hat mich mehr überzeugt. Wenn ich die Wahl hätte zwischen Winter Stars und Kinect Sports Season Two, dann würde ich Kinect Sports wählen. Da mich das Spiel mehr anspricht als Winter Stars. Schlussendlich ist es jedem selber überlassen für welches Spiel er sein Geld ausgibt.

Pro

  • verschiedene Sportarten
  • echtes Wintersportfeeling
  • tolle Winterlandschaft
  • Mehrspielermodi offline/online

Kontra

  • Sound passt nicht zu einem Sportspiel
  • Herausforderungsmodi nicht sehr spannend
  • Karriere mit Pflichtprogramm
  • Steuerung schwach

Unsere Bewertung

Grafik
 
62 %
Sound
 
44 %
Steuerung
 
35 %
Gameplay
 
56 %
Multiplayer
 
65 %
Spielspaß
 
45 %

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