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Wolfenstein: The New Order – PS4 Test / Review

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Veröffentlicht 3. Juni 2014 | 13:50 Uhr von Marcel

Wolfenstein-The-New-Order-Screen

Es war eine lange Zeit still um Wolfenstein. Zuletzt machte die Reihe 2009 Schlagzeilen mit dem Release des Spiels Wolfenstein und der damit verbundenen Indizierung in Deutschland. In der Zwischenzeit hat Bethesda das Ruder übernommen und erzählt eine neues Geschichte von B.J. Blazkowicz. Wolfenstein: The New Order ist ein reines Singleplayer-Spiel ohne einen unspielbaren Multiplayer-Modus. Ob die Rechnung aufgeht oder das Spiel in Schall und Rauch verpufft? Im Test gehen wir dieser Frage nach. 

Der Spieler schlüpft in Wolfenstein: The New Order in die Haut von William B.J. Blazkowicz. Einem altbekannten Gesicht der sich dem Kampf gegen die nationalsozialistische Brut, besser bekannt als Regime, verschrieben hat. Wir schreiben das Jahr 1946 und B.J. nimmt an einem Ansturm auf das Hauptquartier des Generals Totenkopf teil. Die Handlung spielt dabei in einem Paralleluniversum. Das Regime verfügt über fortgeschrittene Sci-Fi Technologie die sich sehen lassen kann. Hungrige Roboterhunde und riesige Kriegsmaschinen setzen den Invasoren zu.

Nachdem wir uns durch diverse Schützengräben und verschiedene Hallen gekämpft haben, in der Hoffnung den tobenden Krieg schnell zu beenden, wird unser Protagonist am Kopf verletzt und verfällt in ein Wachkoma. Die nächsten 14 Jahre verbringt B.J. Blazkowicz in einer Nervenheilanstalt in Polen. Als das Regime die Nervenklinik angreift, nimmt er erneut den Kampf gegen das Böse auf.

Wolfenstein: The New Order

Einfach, aber effektiv!

In Wolfenstein: The New Order scheuen sich die Entwickler nicht davor Gewalt und Unterdrückung in seinem vollen Umfang zu zeigen. Gerade deswegen baut der First-Person-Shooter eine tolle und dichte Atmosphäre auf.

Spielerisch ist das Spiel richtig Oldschool ausgefallen und geht Backt to the Roots. Um die Gesundheit zu regenerieren, muss der Spieler eines der vielen Medikits einsammeln. Neumodische Sachen wie zum Beispiel freischaltbare Waffen oder zusätzliche Aufsätze gibt es in dem Sinne nicht. Das einzige was vorhanden ist, sind sogenannte „Vorteile“, welche die Waffen und Effektivität geringfügig steigern, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden wie zum Beispiel “10 Leute mit Granaten” zu töten, wodurch dann auch der eine oder andere Erfolge / Trophäe erspielt wird.

Ein echter Pluspunkt ist unter anderem auch, dass es keine Begrenzung der Tragekapazität für Waffen gibt. So könnt ihr jede gefundene Waffe mitnehmen ohne dabei die Qual der Wahl zu haben, welche Waffe man weglegen muss. Das Waffen-Arsenal ist dabei recht überschaubar. Immerhin lassen sich die Waffen beidhändig Tragen, was sich dann Akimbostil nennt. Das ist zwar weit hergeholt und unrealistisch, macht aber jede Menge Spaß und sieht cool aus.

Wolfenstein: The New Order

Logik adieu!?

Ein paar Fehlgriffe leistet sich der Shooter in Sachen Logiklöcher innerhalb der Story, oder ein paar technischen Fehlern und Bugs, die gelegentlich auftreten. Wer darüber hinwegsehen kann, wird mit einer umfangreichen und spaßigen Kampagne konfrontiert, die gerne mal etwa 16 Stunden dauert, wenn man sich um die ganzen liebevollen Details im Spiel kümmert oder gar auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad versucht das Spiel zu bewältigen.

Technisch muss sich Wolfenstein: The New Order nicht verstecken. Auf der PlayStation 4 sieht das Spiel toll aus, hat aber sicherlich noch Luft nach oben. Einen Vergleich zwischen der Last- und Current-Gen konnten wir leider keinen anstellen. Gelegentlich lädt mal die eine oder andere Textur nach, worüber man hinwegsehen kann. Dafür weiß das neuste Abenteuer aus soundtechnischer Sicht zu überzeugen. Die Musikuntermalung und passende Sprachausgabe sind gelungen und stimmig. Bei intensiven Feuer- und Granatengefechten haben die Boxen Allerlei zu tun.

Wolfenstein: The New Order

Wo sind die Nazis?

Wie bereits zu Beginn des Tests erwähnt, kämpfen wir nicht gegen die Nazis, sondern das Regime. Sämtliche Hakenkreuze und andere verfassungswidrige Symbole mussten aus dem Spiel entfernt werden, damit es in Deutschland „ungeschnitten“ im Handel erscheint. Zumindest was die Gewaltdarstellung betrifft, ist das Spiel völlig unangetastet.

Wer auf die Hakenkreuze nicht verzichten möchte, muss mit einer US- oder UK-Version des Titels liebäugeln.

Wolfenstein: The New Order

 

Unser Fazit

89 %

Die Warterei auf Wolfenstein: The New Order hat sich in jedem Fall gelohnt. Der Spieler wird mit etwa 16 Stunden Spielzeit belohnt. Abwechslungsreiche Schauplätze und eine gute Story sorgen für ordentlichen Spielspaß. Das klassische Gameplay, ohne dabei überladen zu wirken, passt wie die Faust aufs Auge und machen Wolfenstein: The New Order zu einem Pflichtkauf. Der fehlende Multiplayer-Modus ist hingegen ein wahrer Segen und wird keineswegs vermisst. So kann das Spiel mit den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und den einzigartigen Vorteilen genug unterhalten und für reichliche Spielstunden sorgen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch, denn die Symbole sind in der PEGI-Version nicht vorhanden. Dies tut zwar dem Spiel keinen Abbruch, wer hingegen nicht bevormundet werden möchte, dem könnte das einen kleinen Dämpfer verpassen.

Pro

  • + Verschiedene Schwierigkeitsgrade
  • + Tolle Story
  • + Hochkarätige Atmosphäre
  • + Ordentliche Spielzeit
  • + Viele Sammelobjekte und Hintergrund-Infos
  • + Simples Gameplay

Kontra

  • - Kleinere technische Pannen
  • - Keine Symbole

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
91 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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