Wreckateer - Xbox Live Arcade Test / Review - insidegames
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Wreckateer – Xbox Live Arcade Test / Review

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Veröffentlicht 1. August 2012 | 21:53 Uhr von Christian

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Angry Birds in 3D trifft Kinect! Oder so ähnlich… Das waren meine Gedanken nach den ersten Spielminuten mit Wreckateer, dem aktuellen Xbox Live Arcade Titel für die Xbox 360. Es wird wohl kaum einen Spieler geben, der das simple, aber dennoch auch auf Dauer spaßige Spielprinzip nicht sofort verinnerlicht und eine Zerstörungsorgie nach der nächsten entfesselt. Ob das allerdings ausreicht, um eine Kaufempfehlung auszusprechen? Erfahrt es in unserem Test! 

Ich zerschiess dir dein Schloss! 

Wreckateer könnte intuitiver und zugänglicher kaum sein. Als neues Mitglied des Anti-Goblins Abrisskommandos, bereist ihr mit euren beiden Kammeraden das Land, um 60 Festungen der Goblins dem Erdboden gleich zu machen. Hierfür steht euch eine mächtige Ballista zur Verfügung, die ihr mit allerhand durchschlagskräftigen Geschossen beladen könnt.

Bedient wird euer Einsatzgerät natürlich mittels Bewegungssteuerung, die dank Kinect unglaublich intuitiv ausfällt. Zunächst müsst ihr eure Arme ausstrecken, um die Ballista mit eurem Geschoss zu beladen anschließend geht ihr ein paar Schritte zurück, um den Schuss aufzuspannen und sich nach links oder rechts bewegt, um die anschließende Flugrichtung des Geschosses zu bestimmen. Reißt ihr eure Arme nun horizontal auseinander feuert ihr euer Geschoss ab, dass sich nun in Richtung feindlicher Goblinfestung bewegt. Hier ist aber noch längst nicht Schluss, denn die vielen unterschiedlichen Geschosse, können auch in der Luft noch weiter durch eure Körperbewegungen beeinflusst werden. So könnt ihr mit einem Geschoss, wie mit einem Vogel mit ausgestreckten Armen durch die Lüfte gleiten und so die Flugbahn teils drastisch ändern, während „normale“ Geschosse, durch kräftige Wischbewegungen einen Drall in der Flugbahn erhalten und so nur ein wenig abgelenkt werden können. Mit der Zeit kommen immer mächtigere Geschosse in euer Repertoire, so gibt es im späteren Verlauf sogar eine Art Splittergranate, die ihr kurz vor ihrem Einschlag zünden müsst, um gleich mehrere Ziele mit einmal zu treffen.

Hauptziel ist es dabei natürlich immer möglichst viel Schaden anzurichten und alle Goblins zu beseitigen. Damit dies nicht zu leicht wird, besitzt ihr pro Spielrunde wie bei dem großen Vorbild Angry Birds nur eine begrenzte Anzahl an Geschossen, sodass ein genaues und wohlüberlegtes Zielen notwendig sind, um möglichst viele Punkte zu kassieren. Um die Highscorejagd nämlich etwas intensiver zu gestalten, gibt es immer wieder kleinere Extras im Flug einzusammeln, die den Punktemultiplikator in die Höhe schnellen lassen oder euch gar einen Extraversuch spendieren. Aber auch das Glück spielt immer wieder eine Rolle, bei der Erzielung eines neuen Bestwertes. Da getroffene Türme und Gebäude meist komplett in sich zusammen brechen, könnt ihr mit etwas Glück herumliegende Häuser mit dem einstürzenden Gebäudeteilen treffen, um so Combos und dementsprechend mehr Punkte einzuheimsen.

Das ganze mag jetzt nicht wirklich anders klingen als das Spielprinzip von Angry Birds nur in einer dreidimensionalen Spielwelt und viel anders ist es auch nicht. Aber gerade durch dieses simple Prinzip eignet sich Wreckateer immer wieder für eine kurze Spielrunde zwischendurch. Gerade aber die vielen Möglichkeiten die einzelnen Festungen zu zerlegen und die späteren Level im Spiel treiben die Motivation nochmals an. Während in den Einsteigerlevels jeder schnelle Erfolge feiern wird, muss man gegen Ende seine Schüsse gekonnt einsetzen, Power-Ups entfesseln und Dynamik treffen, um sich wertvolle Schüsse aufzusparen und möglichst viel Schaden mit einmal anzurichten. Dank Highscorelisten gibt es zudem immer wieder einen Anreiz seine Freunde auf dem Papier zu schlagen.

Wem das nicht ausreicht, der vergnügt sich im Mehrspielermodus für zwei Teilnehmer lokal und versucht dort seinen Mehrspieler punktetechnisch zu besiegen. Der Mehrspielermodus ist auf alle Fälle eine nette Dreingabe und sorgt für Motivation bei der Punktehatz.

Merkwürdige Physik – zweckgerechte Optik

Wreckateer ist optisch absolut solide und bietet einige nette Details und liebevolle Charaktere. Dennoch kann man hier und da ein paar Gründe zum meckern finden. So ist die Physik der zusammenbrechenden Gebäude manchmal etwas unberechenbar und sorgt für die eine oder andere (auch negative) Überraschung. Insgesamt ist die Präsentation samt Physikengine aber immer noch gut gelungen und kann sich für einen Downloadtitel durchaus sehen lassen!

Akustisch gibt es mittelalterliche Klänge, englische Kommentare eurer Wegbegleiter und viele krachende Soundeffekte für eure Ohren – nichts außergewöhnliches, aber auch nichts schlechtes!

Wreckateer ist zudem einer der ersten Titel, der das neue Avatar-Belohnungssystem Famestar unterstützt. Damit sammelt ihr spieleübergreifend Punkte, um neue Belohnungen für euren Avatar freizuschalten. Eine nette Sache und gleich eine zweite Option neben dem Gamersore, um zur Dauermotivation beizutragen!

Unser Fazit

70 %

Ihr steht auf das Spielprinzip eines Angry Birds? Ihr mögt Kinect? Ihr sucht ein Spiel für zwischendurch und habt 800 Microsoft Points übrig? Dann solltet ihr euch schleunigst auf dem Xbox Live Marktplatz Wreckateer ansehen! Das Spiel begeistert durch seine gute Zugänglichkeit und das kurzweilige Spielprinzip, samt motivierender Highscorejagd. Ihr werdet den Titel sicher nie am Stück länger als eine Stunde spielen, dafür lohnt es sich aber um so mehr, immer mal wieder für 10 bis 20 Minuten die Festungen der Goblins in Schutt und Asche zu legen und neue Bestleistungen aufzustellen. Auch wenn das Spielprinzip knadenlos bei den Bösen Vögeln auf iPhone und Co. abkupfert, beweist der Titel eindrucksvoll, dass so ein simples Spielprinzip auch in 3D und mit Kinect ausgezeichnet funktioniert.

Pro

  • + sehr gute Kinect Steuerung
  • + simples aber motivierendes Spielprinzip
  • + Famestar Belohnungssystem
  • + abwechslungsreiche Waffen und Level...

Kontra

  • - manchmal merkwürdige Physik der zusammenbrechenden Gebäude
  • - ...auf Dauer aber dennoch etwas zu monoton
  • - gegen Ende anspruchsvoll

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
71 %
Steuerung
 
72 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
60 %
Spielspaß
 
70 %

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Im Forum als Christian Ibe oder auf Google+ unterwegs. Inhaber und Chefredakteur von Gamezgeneration.de

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