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Zombie Army Trilogy – Test / Review

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Veröffentlicht 5. Mai 2015 | 11:27 Uhr von Fabrice

Zombie-Army-Trilogy-Screen

Mit Sniper Elite hat Rebellion einen Markt für sich gewonnen. Shooter sind sowieso beliebt. Shooter mit einem Fokus auf Scharfschützen erst recht. Shooter mit einem Fokus auf Scharfschützen der in Zeitlupe zeigt, wie Kugeln Knochen und Organe zerfetzten? Wir haben einen Gewinner!

Außerdem hat Rebellion mit einer Millionenidee noch etwas hinzugefügt, das der oben genannten Erfolgsformel gefehlt hat: die Rede ist, natürlich, von Zombies. Auf dem PC ist die Zombie Army schon seit einiger Zeit unterwegs. Für Konsolenspieler sind alle drei Teile für die Zombie Army Trilogy gebündelt worden. Diese Trilogie haben wir uns auf der Xbox One angeschaut. Für wen sich ein Kauf definitiv lohnt und für wen nicht, erfahrt ihr in unserem Review.

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Boom! Headshot!

Der zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ende. Hitler hockt in seinem Bunker, verzweifelt und besiegt. Sein letzter Ausweg ist ein mysteriöses, nicht näher beschriebenes Artefakt. Es bringt die Toten zurück in die Welt der Lebenden. Nur eine kleine Gruppe multinationaler Widerstandskämpfer steht noch vor dem endgültigen Vormarsch der Nazi Zombie Armee.

Diese Story bildet nicht viel mehr als ein sehr loses Gerüst. Wer wirklich daran interessiert ist, findet hier und da in den Levels ein paar Brocken an Informationen. Es ist hauptsächlich das passende Setting um Horden von Nazi Zombies zu erschießen. Es bietet genau das, was der Name verspricht.

Viel Abwechslung wird nicht geboten. Als einer von acht Charakteren, vier Frauen und vier Männer, ballert man sich durch lineare Levels und erledigt dabei Hunderte, mit der Zeit sogar Tausende Zombies. Die Charaktere unterscheiden sich, außer beim Aussehen, nicht voneinander. Die Levels selber leiden am gleichen Problem. Es gibt unterschiedliche Missionsziele, wie sammle Gegenstand X oder verteidige diese Position. Das macht die Levels selber aber nicht abwechslungsreich. Es geht eigentlich immer nur darum einen sicheren Raum zu erreichen ohne unterwegs ins Gras zu beißen. Obwohl das bis jetzt noch nicht allzu positiv klingt, ist dieser Umstand nicht nur schlecht.

Die grundlegende Gameplaymechanik ist und bleibt nämlich exzellent! Die Auswahl an verfügbaren Waffen ist groß. Es gibt die unterschiedlichsten Scharfschützengewehre, vom Bolt Action Karabiner bis zu halbautomatischen Gewehren und jede Menge Zweitwaffen. Schrotflinten, Maschinenpistolen, Revolver und alles was das Herz begehrt. Zusätzlich gibt es noch unterschiedliche Sprengstoffe. Handgranaten, Tret- oder Stolperminen und Dynamitstangen können taktisch genutzt werden, um ganze Gruppen auf einen Schlag auszuschalten.

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Berlin wir kommen

Die große Auswahl an Mordinstrumenten, gepaart mit dem guten Gunplay sorgen dafür, das sich die Schießereien immer gut anfühlen. Es ist, schlussendlich, immer und immer und immer wieder genau das gleiche. Man kämpft mal in einer zerstörten Stadt, mal in einem Sumpf oder mal in einer alten Kirchen, gegen anstürmende oder schlurfende Zombiehorden. Es macht jedoch mächtig viel Spaß einem Zombie nach dem Anderen die Köpfe zum zerplatzen zu bringen. Oder die Arme zu entfernen. Oder die Beine. Oder alles.

Richtig viel Laune kommt aber erst auf, wenn man kooperativ, mit bis zu drei weiteren Mitspielern, gegen die Zombie Armee antritt. Es erreicht nie das Level eines Left 4 Dead, dazu bietet es zu wenig Abwechslung und dafür zu viele Bugs. Dennoch ist es extrem kurzweilig, wenn man zusammen mit ein paar Kollegen für ein paar Stunden auf die Jagd geht.

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Die Musik machts aus

Zusätzlich gibt es neben den drei Story-Kampagnen, noch einen Hordenmodus. Auf fünf Karten kann man, erneut wahlweise alleine oder mit bis zu vier Spielern, gegen unendliche Wellen an immer stärker werdenden Gegnern antreten. Es ist ein kurzweiliger Zeitvertreib, hält einen aber wahrscheinlich nicht für allzu lange Zeit bei der Stange.

Technisch ist die Xbox One Version nicht allzu prickelnd. Es bietet nur 30 Bilder in der Sekunde und Screentearing ist teilweise sehr, sehr stark bemerkbar. Glücklicherweise nicht so stark, das es wirklich den Spielspaß dämpft. Schön anzusehen ist es aber auf keinen Fall. Dafür ist der Soundkulisse richtig gut ausgefallen. Die Effekte von Explosionen und Waffen haben richtig viel Power, wenn man einen Gegner zerfetzt dann schmatzt das ordentlich und der Soundtrack selbst, untermalt die Action perfekt.

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Unser Fazit

73 %

Für alle die auf der Suche nach einem kurzweiligen, blutigen und unterhaltsamen Spiel für sich und hoffentlich drei weitere Mitspieler sind, ist die Zombie Army Trilogy perfekt. Für einen kleinen Preis kriegt man ein ordentliches Paket mit viel Umfang. Es ist nicht allzu abwechslungsreich, macht aber wenn es um das eigentliche Gameplay geht das meiste richtig.

Pro

  • + Viel Umfang
  • + Genialer Mehrspieler Spaß
  • + Große Waffenauswahl
  • + Gunplay mit ganz viel Schmackes
  • + Passender Soundtrack

Kontra

  • - Langweilig für Einzelspieler
  • - Steuerung ein wenig hakelig
  • - Nicht allzu abwechslungsreich
  • - Grafisch eher schwach

Unsere Bewertung

Grafik
 
62 %
Sound
 
89 %
Steuerung
 
76 %
Gameplay
 
71 %
Multiplayer
 
88 %
Spielspaß
 
73 %

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