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Zumba Fitness: Core – Test / Review (Testbericht)

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Veröffentlicht 25. Januar 2013 | 18:27 Uhr von Sandra

Zumba Fitness CORE - Logo

Ja, was haben wir denn da? Es ist mal wieder Zeit zum Hüfte wackeln lassen, dazu  gepflegtes „Booty shake“ sowie „Brest popping“. Nein, wir lehren euch nicht den Pole- oder Bar-Dance – wir wollen nur, dass ihr ein wenig fitter werdet. Helfen soll euch dabei 505 Games’ Tanzspektakel, welches wir im nachfolgenden Test unter die Lupe nehmen und schon jetzt versichern können, dass es durchaus für aktive Abwechslung sorgen kann. Zumba Fitness Core ist beileibe nicht das Maß aller Dinge, aber immerhin kann und wird es, wenn man nicht gerade über die körperliche Agilität eines Besenstils verfügt, sicher auch Spaß machen.

Ready, Set – Go!

Auf optische Elemente gehen wir gar nicht groß ein, die meisten Games der Zunft „wir fordern zur Bewegung mit Kinect auf“ erweisen sich in diesen Belangen eher als nützlich denn schön. So auch bei Zumba Fitness Core für Kinect, dass sich in Sachen Menü-Auftritt spartanisch präsentiert, jedoch alles bietet, was man so fürs heimische vor dem TV rum schunkeln benötigt. Zwar sind ein paar Einheiten, die durchaus wichtig sein könnten, von wegen wie viele Kalorien wurden verbrannt, wie viele noch verbrannt werden sollen, was für Workouts anstehen, etc. pp. nicht unbedingt auf den ersten Blick zu finden, da das Menü wie ein Puzzle-Baukasten wirkt, aber die abfragbaren Fakten sind hinreichen vorhanden. Statistiken und Einstelloptionen wohin das Auge reicht und wer Lust hat, kann diese auch mit seinem Facebook-Account verbinden und der Welt nach erfolgreich abgehotteter Einheit in Form eines Bildes mit wahlweise auch Text mitteilen, wie effizient man mit dem Hintern gewackelt hat.

zumba_fitness_core_screenshot_01 Die ansonsten vorherrschende Präsentation des zur Bewegung auffordernden Konzepts ist – sagen wir – gesunder Durchschnitt. Vorzugsweise habt ihr am besten keine Aversionen gegen die Farbe Lila, die sich wie ein roter Faden durch das Spiel zieht. Die Hintergründe gehen generell in Ordnung und bieten, wir sagen einmal, typisches Material. Da die ebenfalls enthaltene Musik, wie für Zumba gemeinhin üblich, lateinamerikanische Rhythmen bietet, versucht auch das virtuelle Ambiente entsprechend zu wirken. Ab und an integrierte Kamerawechsel sowie Lichtspielereien werten den Auftritt fürs Auge durchaus etwas auf. Auch die Trainer passen dazu, und deren Animationen erscheinen ohne Beanstandungen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Erkennung eurer Bewegungen durch Kinect, selten bis eher gar nicht werdet ihr an den Punkt des frustriert seins kommen. Anders ist das jedoch mit dem Tempo, das die virtuellen Trainer an den Tag legen. Je nachdem ob ihr die Option „nächsten Schritt anzeigen“ nutzt oder auch nicht, dies ist anhand von drei verschiedenen Stufen einstellbar, kann es passieren, dass ihr vor allem als ungeübte Natur fix aus dem Tritt kommt. Um das nicht mehr erleben zu müssen, gibt es nur ein probates Mittel: Üben, üben und nochmals üben.

Links, zwei Cha-Cha-Cha und rechts, zwei Cha-Cha-Cha!

Ja, es hilft, wenn man ein wenig, sagen wir, Grundkenntnisse in Sachen lateinamerikanischer Tänze hat. Manche Schritte sind doch an Standardtänze wie Cha-Cha und Ähnliches angelegt. Aber selbst wenn man das nicht kann, helfen Tutorials weiter. Ansonsten bleibt einfach nur übrig die vielen verschiedenen Übungen gut als möglich seinem virtuellen Trainer nachzumachen. Das dürfte im Allgemeinen den rhythmischen Naturen unter euch vermutlich nicht so schwer fallen, zumal auch die gesamt 40 unterschiedlichen Songs allesamt rein akustisch zur Bewegung aufrufen. Solltet ihr Fehler bei der Ausführung der Tanzabfolgen und Schritte machen, erfolgt eine Korrektur, ein Stück weit statisch und nicht vergleichbar mit einem realen Trainer, aber immerhin bekommt ihr so die Chance die Abfolge effektiv zu verbessern.

zumba_fitness_core_screenshot_04 Wahlweise könnt ihr Song für Song auswählen und dazu tanzen, oder ihr nutzt eine der enthaltenen Trainingssession, die verschieden lang dauern (20, 40 od. 60 Minuten). Wählt einfach nach eurer gefühlten Konstitution und Fitness aus. Vorm Tanzstart könnt ihr bestimmte Parameter festlegen. Auf diese Weise entscheidet ihr, ob es ein Cardio-Programm wird oder ihr euch nur ein wenig auflockern wollt. Ebenso werden Intensität als auch Tanzstile bestimmt. Ist euer Training erledigt, ein Song oder eine Session – je nachdem, erhaltet ihr eine Auswertung, in der ihr erfahrt, wie viele Kalorien ihr verbrannt habt und eure angewandte Technik kommt auf den Prüfstand. Somit habt ihr nochmals ein Feedback zu euren Bewegungen und könnt nachbessern. Am Rande notiert sei noch, dass ihr auch eine eigene Playlist zusammenstellen könnt, sollten euch die vorgegebenen Auswahlen in Sachen Musik, Stil und Co. nicht wirklich zusagen.

Testversion Xbox 360

Unser Fazit

77 %

Ihr seid Bewegungsambitioniert und habt Lust, vor allem wenn es draußen kalt ist und nicht gerade einladend ist, sich sportlich zu betätigen ein wenig was gegen noch restlichen Weihnachtshüftspeck zu unternehmen? Greift ruhig bei Zumba Fitness Core zu, mit dem Titel macht ihr sicher nichts falsch. Allein durch die sehr einladende rhythmische Musik, die einfach so in die Beine fährt und so schon zum Mitmachen auffordert ist sowas wie infizierend – im positiven Sinn. Gebt euch Mühe während der Übungen, schraubt auch mal das Tempo hoch und ihr werdet euren Puls beschleunigen, als auch die Schweißporen zur Arbeit antreiben. Sich zuhause nicht mehr zu bewegen, vor allem als Zocker, dafür gibt es keine Ausreden mehr – und schon gar nicht, wenn einem der Einstieg so einfach gemacht wird. Zumba Fitness Core ist solide Tanzkost, mit der man nichts falsch machen kann.

Pro

  • + gute Musikauswahl
  • + verschiedene Einstellmöglichkeiten
  • + viele, informative und durchaus gute Statistiken
  • + abwechslungsreiche Übungen
  • + verschiedene Schwierigkeits- bzw. Trainingsstufen
  • + Training zu zweit ist möglich
  • + Suchfunktion für reale Zumba-Kurse in der Nähe möglich
  • + Fehler werden korrigiert

Kontra

  • - durchschnittliche, jedoch gesamt langweilige Optik
  • - Menü verschachtelt und unübersichtlich
  • - enthaltene Werbe-Filmchen können nerven
  • - Bauchtanz-Einlagen bzw. wenige diffizile Bewegungen werden von Kinect nicht erkannt

Unsere Bewertung

Grafik
 
71 %
Sound
 
79 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
79 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
75 %

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