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Silent Hill: Revelation – Blu-ray Review / Test

Veröffentlicht 21. April 2013 | 16:21 Uhr von Nicolas




Silent-Hill-Revelations

Silent Hill: Revelation ist die Fortsetzung von Silent Hill aus dem Jahre 2006. Das Sequel hat an der Box Office nicht einmal halb soviel eingenommen wie noch der erste Teil. Obwohl der Film von Kritikern auf der ganzen Welt in der Luft zerrissen wurde, haben wir uns den Streifen angesehen und sagen euch, was wir davon halten.

Silent Hill: Revelation erzählt die Geschichte von Heather, dem Mädchen, das im ersten Film in Silent Hill verloren ging und von ihrer Mutter gerettet werden musste. Heather ist mittlerweile 17 Jahre alt und zieht mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, da sie von der Polizei verfolgt werden. In der neuen Stadt wird Heather von einem Privatdetektiv angesprochen, der ihr sagt, ein Orden aus Silent Hill wolle sie zurück in der Stadt. Daraufhin wird ihr Vater entführt, um sie in die Stadt der verlorenen Seelen zu locken. Mit einem Mitschüler namens Vincent zieht es sie trotz der Warnungen ihres Vaters erneut nach Silent Hill, um diesen aus den Klauen des bösen Ordens zu befreien …

 

Ein grosses Chaos
Silent Hill: Revelation
erhielt fast ausschliesslich vernichtend schlechte Kritiken – zurecht. Der Film ist ein riesengroßes Durcheinander. Nichts ergibt irgendwie Sinn, das Drehbuch ist ein Witz. Pyramid Head sieht ganz cool aus, ansonsten ist dieser Film eine absolute Lachnummer. Die Bilder von schrägen Monstern und filetierten Menschen sollen verstörend wirken, sind es aber in keinster Weise. Allgemein ist der Film eher ungewollt lustig als gruselig. Nicht einmal die billigen sogenannten Jump Scares erschrecken den Zuschauer, denn sie sind absolut vorhersehbar. Vor allem ist der Film aber eines: langweilig. Der kleine Storytwist etwa in der Mitte des Films ist so langweilig wie nutzlos. Praktisch jeder Handlungspunkt wirkt aufgesetzt. Wir nennen hier keine Beispiele, um Spoiler für die Leute zu vermeiden, die sich diesen Schund doch tatsächlich noch antun wollen. Während der ganzen Laufzeit versucht Silent Hill: Revelation, eine düstere und beängstigende Atmosphäre aufzubauen, aber auch das misslingt kläglich. Dies liegt wohl an den miesen Special Effects, dazu später mehr.

Gute Schauspieler missbraucht
Die meisten Schauspieler wurden nur gecastet, um mit ihren grossen Namen zu werben. Dies zeigt schon nur das Blu-ray-Cover, denn darauf stehen die Namen der Grossen in Silent Hill: Revelation, nicht aber den der Hauptdarstellerin. Adelaide Clemens spielt Heather, die im Film auch Sharon oder Alessa genannt wird, da dies dieselbe Person ist. Sie spielt den Voraussetzungen entsprechend ganz okay, was dem Film aber nicht wirklich weiterhilft. Heathers Vater Harry wird von Sean Bean verkörpert. Wenn es jemand schafft, Sean Bean in einem Film schlecht aussehen zu lassen, macht dieser jemand wirklich etwas falsch. Genau dies ist in Silent Hill: Revelation der Fall. Bean ist ein grossartiger Schauspieler – Herr der Ringe, James Bond: GoldenEye und Game of Thrones sind die besten Beispiele dafür. Jedoch wirkt er in diesem Film so, als wäre er lieber irgendwo anders. Zum Beispiel am Set von Game of Thrones, um dort mit Kit Harington zu arbeiten. Dieser spielt Vincent, Heathers Schulkamerad, und auch er ist nicht wirklich zu gebrauchen. Zudem soll er einen 17-Jährigen darstellen, sieht aber aus wie Mitte zwanzig. Liegt wohl daran, dass er zum Zeitpunkt des Drehs bereits 26 Jahre alt war. Einen kleinen Auftritt hat Malcolm McDowell, bekannt aus Werken wie A Clockwork Orange oder Halloween. In Silent Hill: Revelation spielt er Vincents Grossvater Leonard, der in Silent Hill von Heather aufgesucht wird. Bei ihm ist es beinahe schon lächerlich, wie er ums Leben kommt. Er hat einen offensichtlichen Schwachpunkt, den Heather findet und ihn ausschaltet – wie bei einem Videospiel-Gegner. Der restliche Cast besteht praktisch nur aus computergenerierten Kreaturen.

 

Auf 3D konzipiert
Optisch ist der Film nicht sonderlich interessant. Es sieht ganz okay aus, wenn die Dunkelheit Silent Hill überkommt, ansonsten sind die Special Effects aber mässig bis schlecht. Beispielsweise sieht man in einer Szene, wie eine Person verbrennt und dies sieht einfach schrecklich schlecht aus. Viele Szenen sind voll und ganz für 3D konzipiert, was in 2D beinahe schon lächerlich aussieht. Man sieht in jeder Szene, was für 3D gedacht war. Wer sich Silent Hill: Revelation antun möchte, sollte dies in 3D tun, denn diverse Szenen könnten in 3D tatsächlich ganz interessant aussehen. Dies wird die sonstige Misere des Films aber wohl kaum retten können. Der Soundtrack ist teilweise nicht schlecht, in anderen Szenen wirkt es aber wie bei einem Märchen, was einfach völlig unpassend ist.

Fazit
Silent Hill: Revelation ist ein Versuch, ein Videospiel ordentlich zu verfilmen. Dies ist den Machern in keinster Weise gelungen, denn der Film ist weder gruselig noch sonst in irgendeiner Weise sehenswert. Wenn ein Horrorfilm ungewollt lustig wird und alles, was gruselig sein soll, lächerlich wird, haben die Produzenten etwas gründlich falsch gemacht. Dieser Film ist das perfekte Beispiel für einen Film, der nur gemacht wird, um dem Zuschauer das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein grosser Franchise-Name wird mit großen Schauspielern bestückt und in 3D veröffentlicht. Schlußendlich ist Silent Hill: Revelation einer der schlechtesten und langweiligsten Filme, die seit Langem erschienen sind.


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Kategorien: Filme Test
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Kommentare

  • X30 Juggernaut sagt:

    Der erste Teil war richtig gut! Bei Revelation bin ich wirklich fast eingeschlafen! Das einzig gute ist der original Soundtrack, sonst nix. Die 3D Effekte sind nicht mal im Ansatz gut gelungen. Ein paar Popout´s das war´s.
    Wirklich schade! Hatte gehofft der kommt wenigst ein wenig an Christophe Gans kleine Horrorperle ran… Schade…

  • Arosafahrer sagt:

    Bin absolut nicht deiner Meinung…jeder der sich mit der Thematik des Spiels (und zwar alle Teile) beschäfftigt hat konnte viele Parallelen zu den Spiel,insbesondere Teil 3 sehen.
    Werd ihn mir auch noch kaufen da er zur Silent Hill Sammlung gehört.
    Ich fand es persönlich auch gut das sie Vincent mit einbezogen haben auch wenn das ganze so tiefgründig ist,das dort noch ein neuer Film entstehen könnte.
    Einzige was mich sehr gestört hat…der absolut falsche Storyverlauf von Douglas. Das hätt nicht sein müssen.

    Also für Fan´s der Serie ne ganz klare empfehlung ihn sich anzuschauen!

  • Nicolas sagt:

    Die Geschmäcker gehen ja bekanntlich auseinander :). Aber fandest du echt, dass der Film in irgendeiner Weise gruselig oder so war? Das was er ja mitunter sein soll?
    Vielleicht wirkt es nicht ganz so hohl, wenn man die Games gespielt hat, aber der Film sollte für sich selbst funktionieren können und kein Vorwissen – höchstens des ersten Teils – voraussetzen. Wenn man nicht schon weiss, warum Pyramid Head Heather hilft, ist das doch sehr verwirrend. Oder habe ich da etwas verpasst?

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