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Silver Linings Playbook – Blu-ray Review / Kritik

Veröffentlicht 23. Juni 2013 | 15:23 Uhr von Nicolas




Silver-Linings-Playbook-Blu-ray-Review

David O’Russell kennt die Prozedur der Academy Awards bereits, war doch schon sein Film The Fighter vor zwei Jahren bereits für sieben goldene Männchen nominiert und gewann zwei davon. Mit einem Mix aus Drama und Comedy meldet er sich mit Silver Linings Playbook zurück. Auch dieser Film glänzte bei den Oscars mit acht Nominierungen, davon einen Sieg. Ob der Film die Ehrungen verdient hat, erfahrt ihr in unserem Review zu Silver Linings Playbook.

Nachdem Pat Solitano aus der psychiatrischen Klinik entlassen wird, will er sein Leben in den Griff kriegen. Dies muss er tun, um seine Noch-Ehefrau zurückzukriegen. Bei einem Abendessen bei einem alten Freund trifft er auf Tiffany, eine junge Frau, die dieselbe Krankheit hat wie er. Sie beide haben bipolare Störungen und können deshalb ihr Verhalten nicht immer kontrollieren. Pat und Tiffany freunden sich nach einigen Hürden an, da sie beide etwas voneinander wollen. Pat möchte, dass Tiffany seiner Ehefrau einen Brief übergibt. Er kann es nicht selber tun, da er Kontaktverbot und einen 150-Meter-Abstand einzuhalten hat. Tiffany möchte an einem Tanzwettbewerb teilnehmen. Da ihr Mann aber kürzlich verstarb, kann sich nur mit Pats Hilfe mitmachen.

SILVER LININGS PLAYBOOK - Szenenbild

Guter Mix aus witzig und ernst
Die Balance zwischen Komik und Ernst zu halten, ist eine grosse Herausforderung. Silver Linings Playbook schafft dies hervorragend. Obwohl die Geschichte um Pat und Tiffany aufgrund ihrer Krankheiten eher tragisch ist, ist der Film unerwartet witzig. Dies zeugt von einem hervorragenden Drehbuch, welches in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch für einen Academy Award nominiert wurde, den Sieg aber dem Thriller Argo überlassen musste. Leider ist der Film etwas vorhersehbar, da der Spannungsbogen genau dem Hollywood-Standard entspricht. Das komödische Timing stimmt aber voll und ganz, was den Film herrlich auflockert. Noch über dem phänomenalen Drehbuch stehen die Schauspieler.

Glanzleistungen, Glanzleistungen überall
Bester Hauptdarsteller: Bradley Cooper. Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrence. Bester Nebendarsteller: Robert De Niro. Beste Nebendarstellerin: Jacki Weaver. Dafür war Silver Linings Playbook  bei den Oscars unter anderem nominiert – zu Recht. Nur Jennifer Lawrence wurde ausgezeichnet, die anderen hatten mit Daniel Day-Lewis, Christoph Waltz und Anne Hathaway zu grosse Konkurrenz. In diesem Film hat Bradley Cooper, der Pat spielt, gezeigt, wieviel Potenzial in ihm steckt. Er spielt richtig stark, seine Krankheit wirkt beinahe real. Dies hilft, dass man sich in seine Rolle hineinversetzen kann. Jennifer Lawrence spielt Pats neugewonnen Kollegin Tiffany und auch sie spielt bärenstark. Ihre Ausraster, ihre Gesichtsausdrücke, ihre Art, alles passte perfekt zu ihrer Rolle. Unterstützend für das Ganze ist die perfekte Chemie zwischen den beiden, die stimmte einfach. Der Vater von Pat, gespielt von Robert De Niro, bringt einen zur Weissglut und das ist gut so. Er ist wettsüchtig und legt die ganze Last auf Pats Schultern. Hätte ich so einen Vater, wäre ich auch stinkig. Jacki Weaver, die Mutter von Pat, hat eine etwas weniger gewichtige Rolle war aber ebenfalls sehr überzeugend. Auch die weiteren Schauspieler, unter anderen John Ortiz, Chris Tucker und Shea Whigham, konnten vollends überzeugen.

THE SILVER LININGS PLAYBOOK - Szenenbild

Fazit
Silver Linings Playbook ist ein guter Film, dem die Mischung aus witzig und dramatisch ideal gelingt. Die grandiosen schauspielerischen Leistungen werden von einem tollen Drehbuch unterstützt. Überwältigt hat mich der Film nicht, unterhalten wurde ich aber sehr gut.


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