Sonys PR-Politik in der Kritik – “Spiele werden mit Todesurteil veröffentlicht” - insidegames
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Sonys PR-Politik in der Kritik – “Spiele werden mit Todesurteil veröffentlicht”

Veröffentlicht 25. September 2012 | 15:13 Uhr von Sandra




Sony_logo

Harte Worte, welche Will Powers in Richtung Sony los lässt und damit zweifelsohne auf die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit Bezug nimmt, da – soweit bekannt geworden – das komplette Sony PR-Team in San Diego entlassen worden ist. Über Twitter tat Power seine Meinung kund, und dabei hatte er für die aus seiner Sicht nicht nachvollziehbaren Machenschaften von Sony keine guten, Worte übrig. Gleichwohl die Tweeds von Powers inzwischen gelöscht sind, bekanntlich vergisst das Internet nichts – in diesem Fall danke an die Kollegen von Destruction, welche einen Teil der Aussagen aufgegriffen und publiziert haben.

Natürlich geben wir die gemachten Aussagen gerne an euch weiter – jedoch verbunden mit der Frage, wie ihr das beurteilt! Könnt ihr, basierend auf den nachfolgenden Statements, die Wut von Powers verstehen oder seht ihr darin mehr heiße Luft und den, selbstverständlich auch nachvollziehbaren Frust, da einmal mehr vielleicht am falschen Ende gespart wird, viele Leute ihren Arbeitsplatz verloren haben, etc.pp..

Um es auf den Punkt zu bringen, dürfte wohl die herbste Aussagen die sein, da Powers die Ansicht vertrat, dass Spiele ohne passende PR sozusagen mit Todesurteil ausgeliefert würden – sein Tweed dazu lautete:

„Man muss sich wirklich fragen, was zur Hölle sich die Playstation-Abteilung gedacht hat, als man kurz vor Weihnachten die Hälfte des Software-PR-Teams entlassen hat. Die Titel werden zum Sterben veröffentlicht, denn sie erfahren keine PR-Unterstützung: Little Big Planet Karting, Sports Champion 2, Wonderbook.“

Powers in einem weiteren Tweed:

„Das Schlimmste dabei ist, dass die PR-Abteilung ohnehin unterbesetzt ist. Mir tun die verbleidenden Kollegen einfach nur leid, da sie nun doppelt- und dreifach arbeiten müssen. PR-Arbeit ist keine Umsatzträchtige Arbeit, es werden keine Gewinne erzielt und doch ist die PR-Arbeit, gemessen am Ergebnis in Kombination mit den operativ entstehenden Kosten in jedem Fall rentabel.“

Ebenfalls äußert Powers, dass viele PR-Aufträge inzwischen von Sony an externe Agenturen ausgelagert würden und im Endeffekt überteuert, dazu ertraglos und unproduktiv seien. Powers sein Tweed dazu:

„Interne PR-Teams sind loyal der Firma, dem Produkt gegenüber und es gibt nur einen Meister, dem man dient. Das kann man von externen Agenturen nicht behaupten.“

Ergänzt wird diese Aussage von Powers dahingehend, dass die Playstation-Abteilung ohnehin sehr unter anderen Sony-Abteilungen leiden würde. Powers dazu:

„Jedes Unternehmen sollte auch in sich autonom arbeiten. Es kann nicht sein, dass die Playstation-Abteilung unter den überzogenen Preisen der TV-Sparte leidet.“

Und die finale Aussage dazu von Powers:

„Ich habe all das nur gesagt, weil ich die Playstation Produkte wirklich mag. Aber deren Erfolg wird intern gelähmt.“

Wie eingangs erwähnt: Jetzt seid ihr gefragt – nachvollziehbar oder nicht? Wir sind auf eure Meinungen und Ansichten sehr gespannt! Hinterlasst eure Gedanken als Kommentar unterhalb dieser News oder diskutiert mit uns im Forum.


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Kategorien: Playstation 3 PS Vita News PS3 News PS4 News PSP News
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