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Spartacus – Gods of the Arena Blu-Ray Test Review

Veröffentlicht 16. Januar 2013 | 15:58 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 27. April 2015




Spartacus Gods of the Arena

Bevor Spartacus zum Champion in der Arena wurde (unseren Test zur ersten Staffeln von Spartacus könnt ihr hier finden), gab es schon andere, welche sich dort ebenfalls behaupten mussten oder auch enthaupten liessen. Da der Darsteller von Spartacus, Andy Whitfield, damals an den akuten Symptomen von Krebs litt, entschlossen sich die Produzenten ein Prequel zu drehen, in der Hoffnung, dass Spartacus höchstpersönlich wieder zu Kräften kommt.

Spartacus: Gods of the Arena ist dieses Prequel. In insgesamt sechs Episoden, die vor der ersten Staffel mit dem Untertitel Blood and Sand angesiedelt sind, behandelt es den Aufstieg von Batiatus als jungen, neuen und unerfahrenen Leiter einer Gladiatorenschule. Bei diesem Aufstieg soll ihm ein neuer, zügelloser Gladiator helfen, der für viel böses Blut in Capua sorgen wird.

Der Mann vor der Legend

Der aus Blood and Sand bekannte Batiatus übernimmt in Gods of the Arena gerade erst die Gladiatorenschule seines kranken Vaters. Nachdem der einstige Champion der Schule, in der eigentlichen Serie dann als Doctore bekannt, verletzt wird, entpuppt sich der Gallier Gannicus als neuer und rechtmässiger Champion. Doch ein exzellenter Champion reicht Batiatus noch nicht, um als richtiger Leiter einer Schule anerkannt zu werden. So beginnen die Ränkespiele zwischen ihm und der reichen Oberschicht von Capua, allen voran Tullius, ein reicher Geschäftsmann der in den Bau der neuen, grossen Arena investiert hat. Somit werden die Kämpfe nicht nur in den Arenen ausgetragen, sondern auch auf den Strassen und hinter den verschlossenen Türen der Besitzer der Gladiatoren.

Mit nur sechs Episoden bleibt logischerweise nicht allzu viel Zeit sich in langatmige, unnötige Szenen zu verfangen, und das wurde glücklicherweise auch nicht gemacht. Über die ganze Laufzei,t von etwa fünf Stunden, wurde der Fokus auf das gelegt was bei Spartacus zählt: Interessante Figuren, blutige Kämpfe und nackte Haut. Wobei im Gegensatz zu beispielsweise Blood and Sand hier noch einmal mehr Wert auf die verschiedenen Charaktere gelegt wurde, wodurch sich Gods of the Arena deutlich geradliniger, packender und durchaus auch einfach besser präsentiert. Erneut liefert besonders John Hannah als Batiatus eine hervorragende Performance ab und kann die Zuschauer in seinen Bann ziehen. Auch die weibliche Front kann sich sehen lassen und lässt, serientypisch, auch viel von sich sehen. Alles in allem ist Gods of the Arena alles was man von Spartacus gewohnt ist, nur in kürzerer, fokussierterer Form, was natürlich mehr als positiv zu bewerten ist!

Computer-Effekte wohin das Auge reicht

Was die technische Seite von Gods of the Arena angeht, können wir eigentlich nur wiederholen, was schon bei Blood and Sand gesagt wurde. Kostüme und Sets sind grossartig in Szene gesetzt und bringen ein glaub- und lebhaftes Bild einer längst vergangenen Welt auf den Bildschirm. Erneut wird, besonders in Kämpfen, stark auf virtuelle Effekte gesetzt. Wer das nicht mag, der wird mit Spartacus wenig Freude haben. Denn die Effekte sind gut sichtbar, was aber hier durchaus zur Ästhetik der Serie gehört.

Wie schon bei der ersten Staffel, ist die Bildqualität oft atemberaubend, denn selbst die kleinsten Details sind in hochaufgelöster Schärfe auszumachen. Narben, Schweiss, Krähenfüsse und alles was einen menschlichen Körper so schmücken könnte, ist jederzeit sichtbar und verleiht der Serie, eben trotz der vielen und gut sichtbaren CG-Effekte, einen erdigen, dreckigen und realistischen Look. Dem Ton kann man auch nur gute Noten ausstellen, denn sowohl Gespräche als auch Soundtrack sind exzellent.

An Bonus-Material wurde erneut nicht gespart. Ein allgemeines Making-Of der ganzen Serie sowie kleinere Features zu Themen wie den oft genannten Effekten, Kostümen oder dem Design der Sets bieten dem interessierten Fan viel spannendes Material, um sich noch mehr mit der Materie zu vertiefen.

Fazit

Es ist eigentlich schwer vorstellbar, aber Spartacus – Gods of the Arena übertrifft zumindest die erste Staffel, Spartacus – Blood and Sand, in eigentlich allen Bereichen ausser der Laufzeit. Die Charakterentwicklung ist straffer und dadurch deutlich interessanter, dennoch leidet die Serie nicht an mangelnder Spannung oder Action. Gods of the Arena vereint alle guten Eigenschaften, die uns schon bei Blood and Sand gefallen haben, verbindet es mit einer fantastischen, technischen Seite und liefert somit ein echtes Serienspektakel ab, das man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte.


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