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Star Wars Battlefront 2 – „Drama, das von der ganzen Branche verfolgt wird“

Veröffentlicht 20. November 2017 | 19:00 Uhr von Sandra




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Star Wars Battlefront 2 wird aktuell als „Drama“ beschrieben, welches aufgrund der berühmt-berüchtigten Mikrotransaktionen nicht nur massiv im Fokus, sondern auch in der Kritik steht. Das Hin und Her, welches seit vergangener Woche zu beobachten ist, sei eine Geschichte, welche „die gesamte Branche aufmerksam verfolgt“.

Entsprechend berichtet Game Informer und stützt sich bei dieser Aussage auf Adrian Chmielarz, Creative Director von Bullestorm und The Vanishing of Ethan Carter. Zudem sprach Chmielarz im gleichen Atemzug eine Warnung aus, da „alle Empörungen keine Rolle mehr spielen werden“, wenn Electronic Arts im Nachgang an die Mikrotransaktionen-Diskussion „zwei- oder dreistellige Millionenbeträge durch In-Game-Käufe“ verdiene. Am Ende sei die „Brieftasche immer lauter als die Stimme des Spielers“.

Chmielarz geht dem Bericht zufolge sogar noch einen Schritt weiter, da er befürchtet, dass das Star Wars Battlefront 2-Modell Schule machen könnte. Sollte sich beweisen, dass EA, trotz der herben Kritik am vorhandenen Mikrotransaktionenmodell, unterm Strich entsprechende Einnahmen verbucht, stünden die Chancen gut, dass andere Hersteller auf ein vergleichbares Modell setzen.

Grund für diese Annahme seitens Chmielarz ist, dass Electronic Arts nach zum Teil fürs Erste die Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 infolge der zum Teil heftigen Kritiken seitens der Spieler entfernt hat. Dies sei offenbar aber auch durch die The Walt Disney Company initiiert worden, da man auch unter anderem EAs Umgang mit dem Spiel, dessen Problematik und die damit verbundene öffentliche Wahrnehmung handhabe. Ohne die Mikrotransaktionen ist aktuell in Star Wars Battlefront 2 möglich, Fortschritte nur zu erspielen. Ein Ende der Mikrotransaktionen sei dies aber nicht, wie es dazu weiter heißt, denn diese sollen, so die Planung, zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet zurückkehren.

Aber genau das würde das Problem nicht beheben, sondern künftig tendenziell verschärfen. Seitens der Kritiker heißt es demnach, dass zunächst das Entfernen der Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 nur mehr dem Zweck diene Verkaufseinbrüche zu verhindern. Wenn sich die Situation in absehbarer Zeit beruhigt habe und Spieler sich auf andere Dinge konzentrieren, werden die Mikrotransaktionsoptionen vermutlich so gut wie unverändert wieder den Weg zurück ins Spiel finden.

 


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Kategorien: PC News PS4 News Xbox One News
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Kommentare

  • Michael sagt:

    Schon ne doofe Situation. Unterm Strich bleibt zu sagen ein richtiger Star Wars Fan zockt Star Wars Spiele egal von welchen Publisher/Entwickler und egal ob MT oder nicht. Das Spiel an sich ist gar nicht so übel

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