Star Wars: Battlefront 3 – Laut ehemaligem Entwickler offiziell eingestellt - insidegames

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Star Wars: Battlefront 3 – Laut ehemaligem Entwickler offiziell eingestellt

Veröffentlicht 8. Mai 2012 | 9:53 Uhr von Sandra




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Bekanntlich agieren die früher als Free Radical Studios bekannten Entwickler heute unter der Flagge von Crytek (Crysis). In einem ausführlichen Interview lies einer der Gründungsmitglieder von Free Radical tiefer in die damaligen Geschehnisse blicken und gab vor allem auch zu Protokoll, wie letztlich auch Star Wars: Battlefront 3 dazu beigetragen hat, dass die Entwickler ihre Pforten schließen mussten.

Auf Basis der Aussagen von David Doak, Gründungsmitglied von Free Radial, habe das Projekt Star Wars: Battlefront 3 nicht nur auf dem Papier existiert. Star Wars Lizenzinhaber LucasArts erwies sich, auch als potentieller Publisher des Spiels, als sehr verlässlicher Partner. Doak gibt an, dass man selten zuvor mit einem Unternehmen so gut zusammengearbeitet habe.

Dass das Projekt Star Wars: Battlefront 3 final gescheitert ist, liegt aus Sicht von Doak zu großen Teilen an LucasArts selbst. So geriet seinerzeit u.a. auch LucasArts in Schieflage und das bekam, so Doak, damals Free Radical gleichfalls zu spüren. Nicht nur, dass LucasArts einen neuen Geschäftsführer bekam, es wurden zudem  unter der neuen Führung jede Menge Leute bei LucasArts entlassen und die Zügel extrem angezogen. In Folge dessen auch bei Free Radical, wie Doak zu berichten weiß. Demnach wurden für die Spiel-Entwicklung Termine immer enger gesetzt, und zwar so eng, dass man fast nicht mehr in der Lage war diese einzuhalten. Außerdem gab LucasArts vor, dass Gelder gespart werden müssten – auch bei der Entwicklung von Star Wars: Battlefront 3.

Trotz diverser Knebelungen und extremen Vorgaben war Free Radical, so Doak, in der Lage Ergebnisse zu liefern. Dies war allerdings schon zu einem Zeitpunkt, als LucasArts offensichtlich kein Interesse mehr daran hatte Star Wars: Battlefront 3 fertig zu stellen – genau das Gegenteil war der Fall. So setzte LucasArts Free Radical immer mehr unter Druck, erschien zu Terminen nur noch mit Anwälten und am Ende setzte LucasArts sogar die Zahlungen aus. Sechs Monate lang bekam das britische Studio, die bekanntlich Titel wie Time Splitters, Second Sight oder auch Haze entwickelt haben, kein Geld – aus Sicht von Doak kommt das einer Art Todesstoß gleich. Denn das passierte alles 2008 und bekanntlich musste Ende 2008 das Free Radical Studio seine Pforten schließen.

Vor diesem Hintergrund gibt Doak auch an, dass mit Schließung des Studios und dem Verhalten seinerzeit von LucasArts das Projekt Star Wars: Battlefront 3 offiziell als eingestellt gilt.

Den kompletten Werdegang inklusive dem Aufstieg sowie dem Fall der Free Radical Studios kann in englischer Sprache bei den Kollegen von Eurogamer nachgelesen werden.


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