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Tom Clancy’s Ghost Recon: Future Soldier – Preview

Veröffentlicht 3. Mai 2012 | 21:53 Uhr von Seraf




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Ego-Shooter mit einem tiefen Mehrspielerpart sprießen heutzutage wie Pilze aus dem nahrhaften Spieleboden. Nun versucht sich auch Tom Clancy’s Ghost Recon: Future Soldier in der Spielewelt neben Titeln wie Call of Duty und Battlefield 3 zu beweisen und geht sogleich mit der Mehrspieler-Beta an den Start.

Erste Bilder und Eindrücke von der Singleplayer-Kampagne des Taktik-Shooters Ghost Recon: Future Soldier konnte man bereits 2010 auf der Spielemesse Gamescom bekommen. Längere Zeit ist es ruhig geworden und seit dem 19. April 2012 befindet sich der Multiplayer-Part des Shooter Titels in der geschlossenen Betaphase.

Wir sind natürlich für euch mit dabei und riskieren einen ersten Blick auf das futuristische Schlachtfeld, um euch für den Release der PlaySation 3 Version am 24. Mai 2012 vorab zu informieren.

Die Qual der Wahl

Kaum ein Taktik-Shooter ohne Tiefgang kann sich heutzutage lange über Wasser halten, und so versucht auch Ghost Recon: Future Soldier Tiefgang zu bieten. Man wird in den Genuss drei verschiedener Klassen kommen: Späher, Techniker und Schütze.

Jede der Klassen hat seine eigenen Vor- und Nachteile auf dem Schlachtfeld und gut organisierte Teams können perfekt miteinander harmonieren, wenn man auf jede Fähigkeit zurück greifen kann. Um ein paar Beispiele zu nennen: Dem Techniker ist möglich Störer oder Drohnen aufzustellen, welche entweder zur Feindesaufklärung oder schlicht der Verwirrung dienen sollen.

Der Schütze hingegen sorgt neben seiner tatkräftigen Schlachtfeld-Unterstützung für den nötigen Nachschub, indem er Munitionskisten an markanten Punkten der Karte platziert. Auf diese Art und Weise kann man wenigstens der Patronenknappheit entgegen wirken und muss nicht ständig das eigene Magazin kritisch im Auge behalten, sondern kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Pimp My Gun

Wenn man nun denken sollte, dass die Wahl des Charakters die einzige Entscheidungsmöglichkeit war, der hat sich an dieser Stelle wohl gewaltig geirrt. Neben der klassenspezifischen Festlegung, kann man nun den Charakter selber noch ein wenig ausrüsten. Kurz gesagt muss man sich jetzt noch für ein passendes Equipment entscheiden, welches man auf das Schlachtfeld mitnehmen möchte. Darunter zählen neben Primär- und Sekundärwaffen auch kleinere Schätze wie Granaten, Medipacks, Munitionskisten oder Kameras für die feindlichen Ortungen.

Widmen wir uns nun erst einmal dem gewaltigen Waffenarsenal, welches sich, wie bereits erwähnt, in Primär- und Sekundärwaffen unterteilt. Hierbei bekommt der Spieler eine recht ansehnliche Auswahl an Waffen gestellt, wobei nicht alle Modelle von Beginn an verfügbar sind. Es gilt: Erfahrungen sammeln zahlt sich nicht nur im wahren Leben aus, sondern auch bei Ghost Recon: Future Soldier! Je höher das erreichten Level ausfällt, desto mehr gibt es Waffen als Belohnung.

Jegliche Waffenmodelle unterscheiden sich logischerweise auch in ihrer Funktion voneinander, so dass man sich nach Situation, Lust und Laune austoben kann. Gerade für Taktiker dürfte dieser Gesichtspunkt eine Augenweide darstellen.

Hat man die Auswahl seiner Waffe getroffen ist man noch nicht gezwungenermaßen fertig, denn jetzt geht es erst an das Eingemachte und die Herzen von Waffennarren werden an dieser Stelle mit Sicherheit aufblühen. Die Rede ist von dem „Gunsmith-Editor“, mit welchem man über das gesamte Innenleben der ausgewählten Waffe entscheiden kann. Neben Visieren, individueller Abzüge, Mündungen und Co. kann man sich auch über die Auswahl der Magazine und der Munition frei entfalten. Selbst optische Aspekte wie die Farbgebungen sind frei auswählbar, haben jedoch keine besondere Auswirkung auf die Leistungen der einzelnen Waffen.

Unterwegs Waffen bauen

Gerade mit dem Gunsmith-Editor kann man sich stundenlang auseinander setzen, ist allerdings nicht nur an die heimische Konsole gebunden. Via Smartphones, Tablets oder Notebooks ist es zudem möglich seine spontanen Ideen in die Tat umzusetzen. Das einzige nötige hierfür ist das Internet, worüber man sich mit dem Ghost Recon Network verbinden muss.

Gerade diese Funktion bietet Spielern eine einzigartige Möglichkeit sich beispielsweise während langweiligen Bahnfahrten dem Editor voll und ganz hinzugeben. Ist die Waffe unterwegs erst einmal fertig kreiert, wartet diese bereits auf der Konsole auf ihren Einsatz.

Wofür das ganze Theater?

Diese Frage stelle gerade ich mir, als nicht Waffennarr, natürlich auch und verzichte auf den ganzen Detailkram und greife direkt und bequem auf die Möglichkeit zurück mir die Waffe automatisch zusammensetzen zu lassen. Dabei kann man nach Genauigkeit, Entfernung und vielen weiteren Anhaltspunkten seine Vorlieben zum Ausdruck bringen und erhält dann direkt und ohne Umwege die gewünschte Ware. Gerade für Gelegenheitsspieler wird diese Funktion einen elementaren Nutzen haben.

Taktische Elemente an der Tagesordnung

Die Mehrspielerbeta ist logischerweise ein wenig eingegrenzt, bietet dennoch einen guten Einblick auf die kommende Fassung. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Spielmodi: Der Spieltyp „Konflikt“, bei welchem es lediglich gilt zufällig erscheinende Missionsziele zu erfüllen.

Als zweiten Modus ist noch der „Saboteur“ auswählbar, welcher eigentlich sein Hauptaugenmerk auf eine Bombe setzt, welche zuerst eingesammelt werden und dann in der gegnerischen Basis platziert werden muss.

Genug von der Theorie, ran an die Praxis denk ich mir nach der Erstellung meines eigenen Soldaten und wage mich ungeduldig in Richtung Schlachtfeld. Nach kurzer Spielzeit wird relativ schnell deutlich, dass die taktischen Elemente ganz klar im Vordergrund liegen und man in gewohnter Rambo-Manier nichts erreichen wird. Zudem variiert der Spielspaß deutlich, ob man mit Freunden oder unbekannten Spielern in den Kampf zieht. Letztere versuchen des Öfteren auf eigene Faust zu handeln und vergessen jegliche taktischen Raffinessen des Spieles. Auf diese Weise tauchen öfter frustrierende Momente auf, gerade wenn man selber versucht seine Fähigkeiten einzubringen, diese allerdings völlig ignoriert werden.

Ersteindruck im Überblick

Der erste Blick auf Ghost Recon: Future Soldier erweist sich als sehr viel versprechend, zumindest für Clans, welche besonderen Wert auf Teamplay setzen. Als Gelegenheitsspieler wird man in der Regel einen schwierigen Einstieg haben und möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen können, da auf den öffentlichen Servern meist mehr Gewusel als taktisches Feingefühl herrscht. Einzige Ausnahme hierbei ist es wohl, wenn man mit dem einen oder anderen Freund auf das Schlachtfeld begibt und somit wenigstens in einem kleinen Team auf die individuellen Fähigkeiten zurückgreifen kann.

Der Gunsmith-Editor hingegen bietet sehr viel Potential, wohlmöglich auch für kommende Titel aus dem Hause Ubisoft. Erstmals ist man nicht nur an die heimische Konsole gebunden, sondern kann auch bequem unterwegs über Smartphones, Tablets oder ähnlichem die Waffe für den kommenden Abend kreieren.

Am 24. Mai 2012 wird Tom Clancy’s Ghost Recon: Future Soldier für die PlayStation 3 und Xbox 360 auf dem Markt erscheinen. Eine PC-Version wird am 14. Juni 2012 nachgereicht, Gründe dafür sind allerdings nicht bekannt.


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