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Videoconverter – noch immer wichtig und gefragt

Veröffentlicht 24. Juni 2019 | 22:01 Uhr von Marcel




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Mittlerweile ist die Bezeichnung Videoconverter fast jedem ein Begriff. Mithilfe eines solchen Programms lassen sich Filme oder auch Musikvideos schnell und einfach in Videodateien umwandeln, wie zum gewünschten Ausgabegerät passen. Passiert das nicht, kann es schon mal vorkommen, dass das lustige Video, dass am Computer so prächtig amüsant zu sehen war, auf dem Tablet vor den Augen der Freunde nur als „Das Videoformat wird nicht unterstützt“ angezeigt wird.

So funktioniert ein Videoconverter

Das Grundprinzip aller verfügbaren Videoconverter ist immer gleich. Zunächst wird eine Ausgangsdatei gewählt, dann das Format, das für das gewünschte Ausgabegerät benötigt wird. Optional lassen sich sogar die Bildschirmgröße und die Audioqualität festlegen. Sobald die Konvertierung gestartet wird, beginnt die Umwandlung der Datei.
Trotzdem gibt es bei Videoconvertern Unterschiede. Zum einen ist die Menüführung von Programm zu Programm verschieden, zum anderen bietet nicht jedes Programm die gleichen Auswahlmöglichkeiten. Es ist also nicht immer garantiert, dass der auserwählte Converter tatsächlich ein abspielbares Video erstellt.

Das Videoformat: darauf kommt es an

Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, ist es ratsam sich mit dem Videoformat (dem Code) auseinanderzusetzen. Häufig verbreitet und oft problemlos abspielbar sind zum Beispiel die Formate

  • AVI
  • MPEG 1+2 (Video DVDs)
  • MPEG 4 (iTunes)
  • FLV (Videoseiten wie YouTube)

Außerdem haben viele Player eigene Formate, mit denen sie gut zurechtkommen. Der Windows Media Player hat mit dem WMV Format keine Probleme, Apples QuickTime kommt mit dem MOV perfekt zurecht. In sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. lassen sich Videos fast immer im MP4 Format hochladen.

Häufig lässt sich lesen: „Mein Mediaplayer kennt das Format, aber er spielt die Datei trotzdem nicht ab – woran liegt das?

Die Antwort ist simpel: Die Daten einer Videodatei werden mit sogenannten Codes komprimiert. Dadurch benötigen sie weniger Speicherplatz. Soll das Video jetzt wiedergegeben werden, muss dieser Schritt rückgängig gemacht werden. Klappt das nicht, erfolgt eine Fehlermeldung, die sich leicht beseitigen lässt.

Mithilfe eines Videoconverters lässt sich das Video schnell in ein anderes Format umwandeln bzw. komprimieren. Einen neuen Codec zu schaffen, ist also gar nicht so schwer.

So lässt sich das Videoformat erkennen

Das Format einer jeden Datei lässt sich an der Endung des Dateinamens erkennen. Bei Bildern ist das häufig .jpg oder .png, bei Videos oft .mp4 oder .avi. Hilft die Dateiendung nicht weiter, löst ein Rechtsklick mit dem anschließenden Klick auf „Eigenschaften“ das Problem.

Gute Videoconverter haben vielfältige Auswahlmöglichkeiten. Mit wenigen Klicks kann so das Endgerät direkt ausgewählt werden. Das richtige Format wählt das Programm dann selbstständig aus. Zur Auswahl stehen häufig Apple Geräte, Android Geräte, Videoplattformen, Standardplayer. Auch die Formulierung „Umwandeln für Tablet“ oder „Umwandeln für Web“ wird gern genutzt.

Optionale Extras bei Videoconvertern

In der Regel lassen sich bei allen Convertern verschiedene Dinge einstellen. Diese beiden sind für die Videoqualität besonders wichtig:

Auflösung: Die Auflösung gibt an, wie viele Pixel hoch und breit das Video sein soll. Ein zu kleines Video wirkt schnell pixelig, wenn es auf einem großen Bildschirm abgespielt wird. Die Wahl der Auflösung sollte also vom Endgerät abhängig gemacht werden. Als Full-HD Auflösung gelten alle Video ab 1920 x 1080 Pixel.

Zu bedenken ist allerdings, dass eine höhere Auflösung zu einer größeren Speichergröße führt. Auch die Umwandlung der Datei an sich dauert länger. Wird ein Full-HD Spielfilm umgewandelt, kann das, je nach PC, mehrere Stunden dauern.

Bitrate: Die Bitrate zeigt, wie viele Daten eine Videodatei enthält. Je mehr Bit/s, desto besser die Bildqualität und so größer die Datei.

Fazit – Das Konvertieren von Videos ist einfach

Zumindest dann, wenn ein geeignetes Programm gefunden ist. Während es für Windows etliche kostenlose und kostenpflichtige Videoconverter gibt, sieht es bei Software für den Mac und iPhones schon anders aus. Apple Liebhaber sind mit dem Tool auf dieser Seite beraten.

 


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Kategorien: Commercial PC News
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Gründer von insidegames und der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäensammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Weltenbummler, Sportler und Serien-Liebhaber.

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