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Voll abgezockt – Blu-ray Review / Kritik

Veröffentlicht 14. August 2013 | 14:29 Uhr von Nicolas




Identity-Thief-Artikelbild

Zwei Menschen treffen ungewollt aufeinander und gehen zusammen ungewollt auf einen Roadtrip. Diese Filme gibt es wie Sand am Meer und auch Voll abgezockt sticht hier nicht heraus. Funktioniert es, wenn man die weibliche Version von Alan aus The Hangover mit irgendeinem sympathischen Typen auf die Strassen der USA schickt? Findet es in raus in unserem Review zu Voll abgezockt.

Sandy Patterson, ein mässig erfolgreicher Geschäftsmann, kommt mit seinem geringen Gehalt gerade so über die Runden, dass er seine Frau und seine zwei Töchter versorgen kann. Eines Tages erhält er einen Anruf, dass jemand seine Identität rauben wollte und er sich nun schützen müsse. Es stellt sich heraus, dass die Frau am anderen Ende der Leitung nun seine Identität geklaut und Gebrauch von seinem femininen Vornamen gemacht hat. Er verliert unheimlich viel Geld und beinahe seinen Job, also entscheidet sich Sandy, der Verbrecherin nachzugehen und sie der Polizei zu übergeben. Nachdem die beiden aufeinander getroffen sind, müssen sie aufgrund einer Unachtsamkeit Sandys mit dem Auto von Florida nach Denver, Colorado fahren.

Identity Thief - Szenenbild 1

Been there, done that
Der erzwungene Roadtrip ist eine bekannte Formel für eine Komödie. Voll abgezockt gehört in genau diese Sparte. Zwei beliebte Schauspieler werden zusammen in einen Film gepackt, die Story wird in ein Schema gepresst und fertig ist die neue Komödie. Dies klappt immer wieder, es kommen aber nur durchschnittliche Filme dabei raus, zum Beispiel Voll abgezockt. Diana, wie sie im Film genannt wird, ist eine Identitätsdiebin, unter ihren Opfern ist Sandy Patterson. Sandy ist verzweifelt, die Polizei will nicht wirklich etwas unternehmen. Also macht er sich auf nach Florida, um Diana zu finden und den Polizisten zu übergeben. Da Sandy aber nicht bedacht hat, dass die Diebin ja auch seinen Namen trägt – inklusive Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer – müssen die beiden mit dem Auto nach Colorado. Wie es sich für einen solchen Streifen gehört, kommen ihnen immer wieder irgendwelche Personen oder Ereignisse in die Quere. Von Anfang an wird versucht, neben der Hauptstory eine Nebenhandlung um zwei Killer aufzubauen, die Diana an den Kragen wollen. Gelingen tut dies überhaupt nicht, den zweite Handlungsstrang wirkt so aufgesetzt wie der Film selbst. Als wollte man mit dem Namen des Regisseurs von Kill the Boss – welchen ich übrigens urkomisch fand – werben und zwei komödiantisch versierte Schauspieler ins Feld werfen. Ich habe immer mal wieder geschmunzelt oder gelacht, denn einige Stellen sind wirklich witzig, alles in allem hat man aber alles schon mal gesehen. Der Film ist quasi ein Neuaufguss von Stichtag mit Zach Galifianakis und Robert Downey Jr., die Parallelen sind erschreckend.

Bateman und McCarthy schlagen sich gut
Die namhaften Schauspieler des Films sind Jason Bateman und Melissa McCarthy. Bateman, der bereits bei Kill the Boss eine Hauptrolle hatte und überzeugen konnte, spielt zwar eigentlich in allen Filmen etwa denselben Charakter, der vorsichtige und zurückhaltende Familienvater steht ihm aber gut. In Bridesmaids hatte Melissa McCarthy ihren ersten großen Auftritt und wurde zum heimlichen Star des Films. Auch hier gibt sie eine gute Performance ab, es wirkt aber, als wäre ihr Charakter eine weibliche Version von Alan aus The Hangover. Dieselben Sprüche, dieselbe Attitüde, einfach mit Brüsten und langen Haaren. Beinahe ironisch, dass sie im letzten Teil der Kater-Trilogie eine Nebenrolle hat und ihr Charaktere sich gut mit Alan versteht.

Identity Thief Szenenbild 2

Fazit
Voll abgezockt
läuft nach dem altbekannten Schema des erwungenen Roadtrips ab und klappt soweit nicht schlecht. Alles in allem ist der Film aber einfach zu unoriginell, um wirklich herauszustechen. Bateman und McCarthy spielen gut, der Rest ist ziemlich vergessbar. Der erzwungene zweite Handlungsstrang und die etwas überzogene Länge ziehen den Film aber wieder etwas runter. Die meisten Sprüche und Handlungen waren schonmal da, der Rest ist im Trailer. Voll abgezockt ist schlicht und einfach ein banaler und einfallsloser Film, der schlussendlich aber dennoch mehr oder weniger unterhält.

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