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Warhammer 40,000: Inquisitor Martyr – Angespielt mit Interview von der gamescom 2015

Veröffentlicht 19. August 2015 | 16:52 Uhr von Jan Clement




Warhammer-40000-Inquisitor-Martyr-Artwork

Auf der gamescom 2015 hatten wir die Gelegenheit uns bei Neocore Games ihr kommendes Warhammer 40,000: Inquisitor – Martyr anzuschauen, anzuspielen und auch noch gleich ein Interview mit David L. Martha, dem Public Realtions Manager zu führen. Der Spieler übernimmt dabei im Zukunft und Mittelalter vermischten Top-Down Action-RPG die Rolle eines Inquisitors, der mit der Reinigung beauftragt wurde, da die Menschheit an allen Fronten im intergalaktischen Kampf gegen die Mächte des Chaos steht.

Das Spiel wird grundlegend in zwei unterschiedliche Spielmodi unterteilt werden. Zum einen habt ihr den Story-Modus, in welchen ihr euch alleine durch die Geschichte eurer Inquisition kämpft und zum anderen habt ihr die Inquisition Warrior Kampagne, in welcher ihr in einer Sandbox Welt austoben dürft. Dabei wird die Sandboxwelt, die gleiche Welt wie die der Story sein.

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Die Präsentation sowie die Demo, mit genau gleicher Mission, spielen in einem verlassenen Raumschiff. Wir sind mit der Kreuzritter Klasse unterwegs, welche eine ausgewogene Mischung zwischen Nah- und Fernkampf bietet. In Cutscenes und Dialogen mit NPCs werden wir etwas in die Story eingeführt, bevor es dann in klassischer Action RPG Manier a lá Diablo ans Werk geht. Das Gameplay ist jedoch hingegen zu verwanden Spielen etwas langsamer und bietet beispielsweise durch Deckungen mehr taktische Aspekte.

In der Kathedrale des verlassenen Raumschiffes, welche von den Mächten des Chaos eingenommen wurde, geht es blutig zu. Obwohl die Demo noch um einige Effekte reduziert war, flog doch schon einiges an Blut und Körperteilen über den digitalen Bildschirm. Sobald man in der Steuerung des Spieles ist, welches wir auf dem PC anspielen konnten, geht es dank der verschiedenen Waffen des Kreuzritters mit den verschiedenen Angriffs-Modi nur so durch die Gegner hindurch.

Da die Jungs von Neocore Games ihren eigenen Teil des Warhammer 40k Universums erhalten haben, konnten sie ihren ganz eigenen Bereich kreieren, was vor allem neben der Story in der Inquisitor Kampagne zum Einsatz kommt. Hier könnt ihr eine ganz eigene Galaxie erkunden, welche auch mit zufälligen Missionen und Ereignissen daher kommt. Diese werdet ihr mit eurem eigenen Raumschiff, welches euch als Festung für Anhänger eurer Inquisition dient, bereisen. Durch die Raumschiffe wird das Spiel auch einen PVP Teil erhalten, da ihr in der Lage sein werdet die Festungen / Raumschiffe anderer Spieler anzugreifen.

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Die Inquisitor Kampagne wird im Gegensatz zur Einzelspieler Story mit bis zu vier Spielern im Koop-Modus bestreitbar sein. Die unterschiedlichen Gebiete kommen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen daher, welche vom Level der Gegner abhängig sind. Es wird einige harte Gebiete geben, wenn ihr nicht zusammen spielt oder euren Charakter stark auflevelt. Auch stehen euch hier stationäre Waffe und Fahrzeuge aus dem Warhammer 40k Universum zur Verfügung, um den Gegnern den Gar auszumachen.

Nachdem wir uns eine Weile durch die Mission und das Raumschiff gekämpft haben und uns dank unserer Adrenalin-Droge am Leben halten, kommen wir zum Boss des Gebietes. Dieser ist ein dicker Brocken und es kommt noch einmal ein neues Gameplay-Element hinzu. So ist es bei solch großen Gegnern möglich einzelne Körperteile gezielt anzugreifen und diesen dadurch zu schwächen. Zerschießen wir zum Beispiel dem Gegner im Bauchbereich die Organe, so kann er keine Giftwolken mehr produzieren und wir sind ein wenig sicherer vor ihm.

Trotz der anspielbaren pre Alpha Demo aus der Story, gab es noch ziemlich viele weitere Informationen zur Inquisitor Kampagne. So wird es dort auch Events geben, bei welchen sich die Spieler zwischen zwei Optionen entscheiden können. Zum Beispiel können die Dark Eldar einen Planeten angreifen, auf welchem sich auch Einheiten des Chaos befinden. Gegen welchen Gegner ihr dann antreten werdet, ist eure Option, doch die meist gewählt wird für alle Spieler gespeichert und somit die Geschichte beeinflusst.

Patches, Updates und DLCs werden die Welt am Leben halten und es wird einige Zeit zum spielen geben. Die ganze Welt wird größer sein als bisherigen Van Hellsing Spiele von Neocore Games. Das Spiel erscheint 2016 zunächst auf PC und wird später ebenfalls für die PS4 und Xbox One Konsole erscheinen. Das ganze Spiel sieht durchaus ordentlich aus, wird aber keine neue Dimensionen an Grafikqualität bieten, was jedoch in dem Genre auch nicht die Regel ist.

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Im Anschluss an die Anspiel-Session, hatten wir noch die Gelegenheit ein Interview mit dem Public Relations Manager David L. Martha zum Spiel zu führen. Das Interview wurde auf Englisch geführt und wir haben es frei in Deutsch übersetzt.

IG: Auf den Markt gibt es ja bereits einige Warhammer Spiele, die das Franchise aus verschiedenen Genres angehen. Was ist bei eurem Spiel die Besonderheit?

PR: Wir haben mit der Entwicklung des Spieles vor zwei Jahren begonnen und sind als kleines Team gestartet. Da wir bereits Erfahrungen aus den Van Hellsing Spielen mit dem Action-RPG Genre haben, wollen wir uns an diese Erfahrungen halten und nun in das Warhammer 40k Universum übertragen.

IG: Was sind denn eure persönlichen Verbindungen zum Warhammer 40k Universum?

PR: Wir haben einige echte Warhammer 40k Veteranen im Team, welche vor über 30 Jahren angefangen haben die Bücher zu lesen und seitdem dabei sind. Zudem arbeiten wir eng mit Games Workshop zusammen, welche uns stets helfen, auch wenn wir das Spiel selbst veröffentlichen.

IG: In eurem Essay zum Spiel stand, dass das Spiel auf Hardcore Spieler gerichtet sei. Wo wird denn dieser Hardcore Teil zu finden sein. Wo werden die Herausforderungen stecken?

PR: Wir versuchen den Spielern ein tiefgründiges Taktik-System zu bieten und vor allem in der Inquisitor Kampagne Herausforderungen zu bieten. Dies werden die zwei Bereiche sein, welche in den Hardcore Bereich fallen. Vor allem die Inquisitor Kampagne wird durch Updates über längere Zeit viel bieten.

IG: Warhammer 40k ist ja ursprünglich ein Tabletop Spiel, mit dickem Regelwerk und Würfeln. Wird es in eurem Kampfsystem im Hintergrund auch eine Art Würfel geben, der Schadenswerte oder sonstiges berechnet?

PR: Dazu kann ich beim aktuellen Stand leider noch nichts sagen, da wir zu diesem Punkt noch nichts sagen wollen. Die Entwicklung der genauen Spielmechanik ist noch im Gang.

IG: Die Inquisition kann man ja unter mehreren Aspekten betrachten, wie zum Beispiel zu Zeiten des Mittelalters. Auf der einen sollte sie das Böse abwenden, auf der anderen hat sie den Bürgern aber auch Leid zugefügt. Wird es so eine Zweiseitigkeit auch bei euch geben?

PR: In der Story wird eure Inquisition, von welcher es mehrere Fraktionen gibt von der Ursprünglichen ausgeschlossen. Wieso und weshalb wollen wir noch nicht sagen, da dies ein Teil der Story ist, welchen wir nicht vorweg nehmen wollen. Die Inquisition hat auf jeden Fall im Warhammer 40k Universum eine große Bedeutung.

IG: Der Beiname zu eurem Spiel lautet ja „Martyr“, also zu Deutsch Märtyrer. Wo wird dieser Märtyrer Aspekt anzutreffen sein?

PR: Auch hierzu wollen wir noch nicht zu viel verraten, da auch dies ein wichtiger Teil der Story ist. Der Beinahme bezieht sich auf jeden Fall auf die Geschichte im Spiel.

IG: Wir haben jetzt in der Präsentation und in der Anspiel-Session nur eine Klasse und zwei Waffen gesehen. Wie viel werden wir denn noch im fertigen Spiel geboten bekommen?

PR: Im Spiel wird es drei Klassen geben, zwischen welchen ihr euch entscheiden könnt. Diese haben jeweils ihre spezifische Ausrüstung, für welche ihr euch jeweils entscheiden könnt. Wir werden in naher Zukunft weitere Informationen dazu bekannt geben. Als nächstes wird es Infos zu den verschiedenen Klassen geben.

Am Ende des Interviews redeten wir noch gut weitere 10 Minuten mit David, da dieser früher auch für die Presse gearbeitet hatte. Wir tauschten noch einige Erfahrungen zu Messen und dem ganzen drum herum aus, sowie über die E3 in Los Angeles. Da es für uns beide der letzte Tag der Messe war, waren wir dann auch recht zufrieden, dass es endlich dem Ende dieser stressigen aber dennoch schönen Zeit entgegen ging.

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Fazit

Bei Warhammer 40k Spielen werden wir ein bisschen zum Kind. Der Look des Spieles fixt uns direkt an und wir haben Lust auf das Spiel. Die Mischung aus Mittelalter und Futuristik, der Look und auch die Gewalt sind einfach stimmig. Die Umsetzung für die Konsole sollte von bisher gesehenen Gameplay gut von der Hand gehen und wir freuen uns auf 2016, wenn wir wieder als Krieger das Warhammer 40k Universum erkunden können.


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Kategorien: Gamescom 2015 PC News PS4 News Spielemessen Vorschau Xbox One News
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