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The Witcher 3: Wild Hunt – Vorschau / Preview

Veröffentlicht 14. April 2015 | 11:22 Uhr von Ricky




The-Witcher-3-Wild-Hunt-01-2014-Screenshot

Nur noch wenige Wochen, dann erscheint das von vielen Spielern sehnlichst erwartete Rollenspiel The Witcher 3: Wild Hunt im Handel. Grund genug für uns der Einladung von Bandai Namco zu folgen, um eine fast fertige Version von The Witcher 3: Wild Hunt anspielen zu können. Wir durften uns nicht nur an der PC-Version des Titels versuchen, sondern auch Hand an den Xbox One Controller legen. Um es gleich ein wenig vorweg zu nehmen, das was wir zu Gesicht bekommen haben, macht eindeutig Lust auf mehr – vor allem wenn man Geralt von Riva als auch Fan komplexer, umfangreicher Rollenspiele ist.

Plötze und die Äpfel

Nach einem sehr ausführlichen und schön gestalteten Intro wurden wir in das optionale Tutorial von The Witcher 3 entlassen, um die grundlegende Steuerung von Geralt aufgezeigt zu bekommen. Nach einem kleinen Gespräch mit Geralts Pflegetochter Ciri und ein paar Kämpfen mit Vesemir haben wir das Tutorial abgebrochen, um zunächst einmal ein wenig mehr von der Geschichte des Rollenspiels zu erfahren.

Von Beginn an steht euch Pferd Plötze, ein wahrhaft braver Begleiter, zur Verfügung. Plötze ist, neben seiner Funktion als Reittier, auch für den einen oder anderen Spaß gut, vor allem wenn es um seine Leidenschaft für Äpfel geht. Seid versichert, ihr werdet dabei nicht nur einmal über das schmunzeln, was euer Pferd so alles anstellt. Während in Teil 1 und Teil 2 von The Witcher die Welt immer recht linear gehalten wurde, werdet ihr diesmal auf eine offene Spielwelt stoßen, welche nicht nur unglaublich viele Aufgaben bereit hält, sondern auch noch das eine oder andere Geheimnis hütet. Wie es sich für ein Open-World Spiel gehört, wird die Spielwelt von zahlreichen NPCs bevölkert, die ihr fast alle in ein Gespräch verwickeln könnt. Dabei gilt, mit manchen müsst ihr reden, mit anderen könnt ihr reden. Wer nicht nur auf das schnelle Durchspielen aus ist, sollte sich auf jeden Fall und vorzugsweise mit allen Charakteren unterhalten. Diese erzählen nicht nur weitere Hintergründe zum Spiel, sondern offenbaren auch die eine oder andere Nebenaufgabe und tragen natürlich auch zu deren Lösung bei.

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Steht zu euren Entscheidungen

Nicht selten gilt es im Spielverlauf eine Entscheidung zu treffen, welche, zumindest auf den ersten Blick, keinen direkten Einfluss auf die Geschichte zu haben scheint. Dem ist aber nicht so, denn jede Entscheidung hat Konsequenzen. Während einige Entscheidungen direkt den anstehenden Missionsverlauf ändern, werden wiederum andere Entscheidungen und deren Folgen erst sehr viel später im Spiel offensichtlich werden.

Unzählige Queste warten darauf von euch gefunden und erfolgreich abgeschlossen zu werden. Zum Glück steht euch ein ausführliches Quest-Log zur Verfügung, welches euch auflistet, was ihr gerade zu tun habt. Außerdem bietet es euch wertvolle Tipps und informiert natürlich auch darüber, welche Aufgaben ihr bereits erledigt habt.

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Bestiarium

Neben den vielen Interaktionsmöglichkeiten darf das Kämpfen natürlich nicht fehlen. Spieler der ersten beiden The Witcher Ableger werden mitunter überrascht sein, wie schnell und agil unser Held doch geworden ist. Alle Kämpfe laufen deutlich fixer ab. Auch das Ausweichen oder Aktivieren der verschiedenen Zauber geht deutlich schneller und flüssiger vonstatten. Als weitere Hilfe steht euch das sogenannte Bestiarium zur Verfügung. In diesem werden nicht nur alle Monsterarten aufgeführt, welchen ihr begegnet, sondern auch Tipps vermerkt, um diese Monster effektiver besiegen zu können. Aufpassen solltet ihr zweifelsohne auf die Zeichen über den Köpfen der verschiedenen Gegnerarten. Diese Zeichen weisen euch darauf hin, ob ihr den Gegner mit eurem derzeitigen Charakterlevel überhaupt besiegen könnt. Sobald ihr die offene Spielwelt erkundet, kann es recht schnell vorkommen, dass ihr Monstern gegenüber steht, deren Level mitunter deutlich höher ausfällt, als das, welches ihr mit Geralt bisher erreicht habt. In einem solchen Fall ist fliehen nicht feige, sondern ganz sicher besser, als – wenn auch heroisch, im Kampf zu sterben. Glücklicherweise verfügt The Witcher 3 nicht nur über ein automatisches Speichersystem, sondern ihr könnt auch jederzeit einen manuellen Speicherstand erstellen.

Für Spieler, welche gleich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad beginnen möchten, wird das Ausweichen von gegnerischen Attacken eine unumgängliche Überlebenshilfe darstellen. Die Mehrheit der Gegner verfügt nicht einfach nur über mehr Lebensenergie, sondern sie agieren im Gesamten intelligenter. Aber keine Sorge, wer sich mit dem Durchspielen auf höchster Stufe etwas übernommen hat, kann jederzeit den Schwierigkeitsgrad in den Optionen auf eine leichtere Stufe umstellen. Vier verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl, wobei Erfolge- bzw. Trophäenjäger das Spiel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (Erfolg / Trophäe Spur geschafft) beenden müssen, um alle Erfolge / Trophäen zu erreichen. Wir konnten in der Anspielversion bereits einen Blick auf die enthaltenen Achievements werfen und allem Anschein nach müssen 52 Erfolge bzw. Trophäen errungen werden. Es gibt wieder die obligatorischen Geheimen Erfolge sowie Achievements, da ihr alle im Hauptspiel enthaltenden Gwent-Karten sammeln müsst (Erfolg / Trophäe Kartensammler). Weiterhin stellt euch drauf ein, dass ihr für Erfolge Kämpfen gewinnen müsst, ohne dabei Schaden zu nehmen (Erfolg / Trophäe Finesse) und es müssen alle Hexeraufgaben erledigt werden (Erfolg / Trophäe Geralt – Der Profi).

Egal wie ihr The Witcher 3 spielen werdet, es wird sehr viel zu tun zu geben. Neben den Haupt- als auch Nebenaufgaben sind auch kleinere Mini-Spiele sowie ein neues und umfangreiches Sammelkartenspiel namens Gwent enthalten. Dieses ersetzt im Übrigen das Würfelspiel, welches in The Witcher 2 enthalten war. Im Hauptspiel lassen sich bereits 140 Gwent-Sammelkarten finden, deren Anzahl wohl mit einem oder ggf. auch mehreren der kommenden DLCs noch erhöht werden kann.

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Level-Up

Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, gilt es nicht nur Aufgaben zu erledigen, sondern auch euren Charakter-Level zu steigern, um neue Fähigkeiten zu erhalten. Ein Blick auf den Fähigkeitenbaum offenbart, dass die Letzten erst mit dem Erreichen von Level 50 zugänglich werden. Auch wenn sich Stufe 50 nach wenig anhört, sollte doch erwähnt werden, das Geralt nicht der Schnellste ist, was das Erreichen einer neuen Charakter-Stufe betrifft. Der gute Hexer ist zweifelsfrei eine Persönlichkeit, bei der die Begrifflichkeit „time consuming“ (zu Dt. „zeitintensiv“) definitiv mehr als nur zutreffend ist.

Was wäre Geralt nur für ein Monsterjäger, wenn er nicht über eine anständige Ausrüstung als auch Waffen verfügen würde. Diese lassen sich in einem übersichtlichen Menü jederzeit einsehen als auch wechseln. Jedoch könnt ihr nicht unbegrenzt Waffen und Items sammeln. Ihr müsst immer auf euer Maximalgewicht achten und seid daher nicht unbegrenzt belastbar. Wer es leid ist immer nach brauchbaren Waffen und Rüstungen Ausschau zu halten, kann sich diese auch beim Schmied herstellen lassen. Vorausgesetzt ihr habt die nötigen Materialien in eurem Besitz. Verschiedene Materialien, in Form von Pflanzen, werden auch für die Alchemie benötigt. Diese Pflanzen werden aber zur besseren Übersicht auf eurer Mini-Map angezeigt und lassen sich dadurch sehr leicht finden.

Gut gelöst ist zweifelsfrei, dass TheWitcher 3: Wild Hunt quasi freie Hand in Sachen Sprach- und Textausgabe bietet. Auch wenn die deutsche Synchronisation, soweit wir es erlebt haben, als solide beschrieben werden kann, fehlt ihr der letzte Schliff. In dem Fall und auch um der gesamten Atmosphäre mehr Raum zu geben, einfach die Sprache auf Englisch einstellen und dazu deutsche Untertitel auswählen. Funktioniert prima und ist einfach stimmig.

Eine technische Einschätzung (Optik, Grafik, etc.) geben wir an dieser Stelle nicht ab. Diese heben wir uns für die fertige Version auf.

The Witcher 3 Wild Hunt – PS4/XB1/Steam – Gameplay Trailer

 

Unsere Einschätzung

Auch wenn wir uns mit der nachfolgenden Aussage eventuell schon sehr weit aus dem Fenster lehnen, aber The Witcher 3: Wild Hunt könnte schon jetzt der heißeste Kandidat für das Spiel des Jahres sein. Wenn CD Projekt Red noch ein wenig Feinschliff am Spiel vornimmt, um z.B. die leichten Pop-Ups und andere Optische Ungereimtheiten der Xbox One Fassung zu beheben, werden auch Grafik-Fetischisten mehr als überzeugt sein. Aber auch wenn man den grafischen Aspekt außen vor lässt, macht das neue RPG rund um Geralt von Riva eine sehr gute Figur. Riesiger Umfang, tolle Atmosphäre und ein gelungener Soundtrack wissen bereits in der Vorab-Version zu begeistern. Mit bereits 18 zusätzlichen DLC’s (16 kostenlose und zwei Bezahl-Erweiterungen), welche vom Entwickler angekündigt wurden, ist auch für sehr viel Langzeitmotivation gesorgt.


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Kategorien: PC News PS4 News Vorschau Xbox One News
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