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Xbox Project Scorpio – Erstmals konkrete Hardware-Specs, Technik und Features präsentiert

Veröffentlicht 6. April 2017 | 23:12 Uhr von Sandra




Project-Scorpio-Xbox

Viele von euch warten sehnsüchtig auf Microsofts neustes Konsolenprojekt Scorpio, die während der E3 2016 offiziell angekündigt wurde und Ende 2017, konkreter Termin: tba, erscheinen soll.

Um euch die Wartezeit zu verkürzen (oder vielleicht auch erst recht gefühlt zu verlängern), gibt es dank Digital Foundry und einer heute stattgefundenen Xbox Project Scorpio Präsentation erste handfeste Hardware-Infos, darunter konkrete Angaben zu den technischen Spezifikationen als auch den möglichen Features. Ergänzt werden die nachfolgenden Scorpio-Infos mit einigen Videos, in denen die Leistungsoptionen nicht nur besprochen, sondern auch visuell präsentiert werden.

Laut Digital Foundry werde die Project Scorpio Konsole in der Lage sein Spiele in nativer 4K-Auflösung darzustellen. Zum Vergleich: Aktuell werden Spiele mit 1080p auf Xbox One ausgegeben, auf der Scorpio wird eine Ausgabe mit 3840 x 2160 Pixel mögliche sein. Folglich könnt ihr demnach, wie es weiter heißt, Spiele in Ultra-HD genießen. Damit diese möglich ist, wird natürlich eine entsprechende Aufstockung der Hardware benötigt.

Project Scorpio Exclusive: Final Specs Revealed!

Das Herzstück einer jeden Konsole ist die CPU (Prozessor), welche im Falle der Xbox Scorpio 8×86 Kerne aufweist und damit im direkten Vergleich ca. 30 Prozent schneller sein wird als die aktuell verfügbare Xbox One. Keine CPU ohne GPU (Grafikprozessor), die, wie es heißt, 40 angepasste sogenannten Compute Units besitzt, die jeweils mit maximal 1172MHz arbeiten. Eine für Konsolen durchaus sehr hohe Taktfrequenz, die es ermöglicht, dass bis zu sechs Teraflop Grafikleistung zur Verfügung stehen. Im direkten Vergleich wiederum mit der Xbox One ist die Scorpio GPU damit ca. 4.6-Mal leistungsfähiger. Beide Komponenten, CPU als auch GPU, werden von AMD geliefert.

Weiterhin ist, so Digital Foundry, teilen sich die CPU und GPU der Scorpio den 12 GB GDDR5 RAM Arbeitsspeicher, der mit einer Bandbreite von 326 GB/s ausgestattet ist. Zudem sind von den 12 GB bereits vier GB für das Betriebssystem reserviert, sodass unterm Strich etwa acht GB GDDR5 RAM zur Verfügung stehen. In der Xbox One sind es fünf GB sowie der langsamere GDDR3 RAM.

Um der Performance noch Stück weit mehr auf die Sprünge zu helfen, hat die GPU von Microsoft außerdem einen sogenannten Command-Prozessor spendiert bekommen. Dieser nimmt von der CPU gelieferte Befehle an, verarbeitet diese und leitet sie an die eigentlichen Rechenkerne der Grafikeinheit weiter. Auch wurde bekannt, dass der Command-Prozessor der Scorpio eine Art Hardware-Implementation von DirectX12 bekommt, was zur Folge hat, dass die Last der CPU mitunter deutlich minimiert werden kann. Auf diese Weise kann die Auslastung beim CPU-Rendering um bis zur Hälfte reduziert werden, was sich beim Abspielen von DirectX12-Spielen, wie beispielsweise Forza, Star Wars: Battlefront oder auch Battlefield 1, merklich auswirken kann.

Gleiches gilt für die Audioverarbeitung, die mitunter auch sehr zu Lasten der CPU von statten geht. Für Entlastung soll einmal mehr der sogenannte Audio-Process-Block (APB) sorgen, der bereits in der aktuellen Xbox One zum Einsatz kommt. Im Bezug auf die Scorpio neu hinzu kommt der Support für Dolby Atmos (Spatial Audio). Die 2.5“ Festplatte ist ein Terabyte groß und schneller als die bisherige Festplatte. Zudem soll in der Scoprio ein UHD Blu-ray Laufwerk verbaut werden und das Netzteil ist, wie bereits in der aktuellen Xbox One, intern verbaut.

5 Ways Scorpio Improves Your Xbox One and 360 Games!

Um die Leistungsfähigkeit der Xbox Project Scorpio zu verdeutlichen, wurde auf eine Forza 6 Tech-Demo präsentiert, die etwa 60-70 Prozent der Scorpio-Ressourcen verbraucht habe. Laut Entwickler-Angaben wurde dieser Port binnen zwei Tagen realisiert und vor allem konnte man direkt eine flüssige Bildwiedergabe erzielen. Inzwischen habe man sogar erreicht, dass die Detailstufe Ultra des PC-Ablegers auch auf Konsole möglich sei, in UHD-Auflösung mit stabilen 60 fps sowie maximierter KI-Fahrer-Anzahl. Somit ist im Idealfall neben der höheren Auflösung auch ein höherer Detailgrad möglich.

Ergänzend zu den technischen Details der Scorpio wurde ebenfalls bestätigt, dass Xbox One-Spiele besser aussehen, werden sie auf der Scorpio genutzt und das unabhängig davon, ob diese 4K/Scorpio-Patch erhalten haben – oder nicht. Xbox One-Spiele auf Project Scorpio werden demnach eine stabilere Bildrate haben und die grundlegende Zielbildrate werde dann öfter erreicht. Tearing soll dabei außerdem der Vergangenheit angehören, Ladezeiten sollen sich verkürzen, Texturen verbessern und generell sollen diese Spiele dann mit der jeweils höchstmöglichen Auflösung laufen.

Im Hinblick auf die kommenden Spiele hat Microsoft allen Scorpio-Entwicklern vorgeschrieben, dass sie Super-Sampling verwenden sollen. Super-Sampling sorgt dafür, dass Scorpio-Spiele, unabhängig vom Ausgabegerät mit der passenden Auflösung laufen (4K bzw. Full-HD).

Project Scorpio Xbox Revealed: 7 Reasons You Need a Project Scorpio Xbox One

Microsofts Xbox Project Scorpio soll, wie eingangs erwähnt, 2017, aller Wahrscheinlichkeit nach passend zum Weihnachtsgeschäft (Stichwort: Black Friday) erscheinen. Project Scorpio soll als sogenanntes „Premium Produkt“ positioniert werden und ersten Schätzungen zufolge wird gemeinhin von einem Einführungspreis von um die 500 US-Dollar ausgegangen.

Weitere Details, unter anderen auch zum geplanten Scorpio Lineup, dürfen voraussichtlich zur E3 2017 im Juni erwartet werden.

Is Project Scorpio better than the PS4 Pro?

 


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Kategorien: E3 2017 Xbox Scorpio News
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