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Yakuza: Dead Souls – Preview

Veröffentlicht 21. Februar 2012 | 0:02 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 16. Juni 2012




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Ausserhalb von Japan ist die PlayStation 3 exklusive Spieleserie Yakuza nicht wirklich bekannt oder beliebt. Dennoch hat der grosse Erfolg in Japan dazu geführt das die Serie nach den ersten paar Teilen auch für den Westen lokalisiert wurde. Neben der eigentlich Hauptserie gab es auch einige Spin-Offs und genau ein solches wird im März auch auf dem westlichen Markt erscheinen.

In Yakuza – Dead Souls wird der fiktive Stadteil Kamurocho von einer Zombieplage heimgesucht. Der Grossteil der Bevölkerung wurde verwandelt und nur wenige Menschen kämpfen noch ums Überleben. Vier aus den Hauptspielen bekannte Figuren sind die einzigen Personen die noch verhindern können das ganz Tokio von den Zombies überrannt wird, denn das Militär selbst ist chancenlos. Wir konnten uns in einer Preview-Version schon Mal einen ersten Eindruck vom kommenden, typisch japanischen Yakuza – Dead Souls einen Ersteindruck machen.

Ballern statt prügeln

Die Yakuza Serie ist für eine spannende Story mit vielen interessanten und oft abgedrehten Charakteren bekannt. Und Dead Souls ist hier keine Ausnahme. Am Anfang des Spiels übernimmt man die Kontrolle über Mr. A. Er treibt zusammen mit seiner Assistentin Geld von Menschen ein die sich verschuldet haben. Bei ihrem Rundgang bricht jedoch die Höhle los, als plötzlich ein zombifizierter Yakuza buchstäblich vor ihren Füssen landet. Mr. A tut was er tun muss und legt die Yakuzas um. Doch das war nur der Anfang, denn am nächsten Tag haben die Zombies die Überhand gewonnen und ganz Kamurocho wird von ihnen terrorisiert. Da der Stadtteil abgeriegelt wurde und nur noch über Geheimpfade verlassen werden kann, liegt es nun an ihm den Menschen und besonders seiner kranken Assistentin zu helfen.

Die Geschichte entfalltet sich zwar nur langsam, ist aber interessant aufgebaut und die Figuren wirken glaubwürdig. Zu hören gibt es die authentische japanische Sprachausgabe, welche mit englischen Untertiteln versehen wurde.In der eigentlichen Yakuza-Serie wird hauptsächlich mit den Händen, Füssen oder Gegenständen geprügelt. Dead Souls geht einen anderen Weg, denn Zombies sind nicht wirklich passende Gegner für den Nahkampf. Statt dessen greift man auf ein grosses Arsenal an Schusswaffen zurück. Die Spielfigur ist mit Pistolen ausgerüstet, welche über unendlich Munition verfügen. Zusätzlich gibt es auch noch schwerere Geschütze wie Maschinenpistolen, Schrotflinten oder Wurfwaffen wie Molotov-Cocktails welche jedoch nur über begrenze Munitionsvorräte verfügen. Und obwohl Dead Souls ein 3d-Person Shooter ist, ist das Zielsystem für westliche Standards extrem ungewöhnlich. Im Prinzip läuft nämlich alles über das automatische Zielsystem ab. Man läuft auf eine Horde Zombies zu, drückt die Feuertaste und ballert einen nach dem anderen ganz von alleine über den Haufen. Es gibt zwar eine manuelle Zielfunktion, ist das aktiviert kann man sich aber nicht bewegen und das wird einem schnell zum Verhängnis, weshalb man sich auf das Auto-Aim verlassen sollte. Verlässt man sich jedoch auf das Auto-Aim, zeigt sich schnell das grösste Problem des Spiels: die Kamera. Diese positioniert sich nämlich immer irgendwie im absolut falschen Winkel, was in den Kämpfen gegen die Zombiehorden oder in engen Räumen tödlich enden kann. Es gibt zwar die Möglichkeit die Kamera manuell nachzujustieren, doch auch das funktioniert nicht wirklich. Und das ist wirklich schade. Denn auch wenn die Kämpfe durch das Auto-Aim nicht wirklich anspruchsvoll sind, macht es Spass mit doppelten Pistolen oder einer dicken Flinte hunderte von Zombies über den Haufen zu ballern. Die Spielfiguren verfügen ausserdem über Spezialangriffe, mit welchen man ganze Gegnergruppen ausschalten kann. Neben normalen Zombies trifft man auch auf spezielle Mutanten, wobei die Entwickler bei diesen extrem wenig Kreativität haben spielen lassen. Sie scheinen nämlich 1 zu 1 aus einem Vier-Spieler Coop Zombieshooter von Valve kopiert zu sein. Es gibt grosse, gut gepanzerte Riesen, fette, aufgeblasene Leichen die bei Beschuss explodieren und sogar gruselige Mädchen die mit ihren Schreien Zombiehorden anlocken. Diese bringen zwar Abwechslung ins Gameplay, etwas mehr Einfallsreichtum wäre aber angebracht gewesen.

Die Yakuza-Serie ist aber dafür bekannt noch viele mehr Gameplay zu bieten abgesehen vom Hauptteil an sich. Es gibt eine Vielzahl an Minigames, welche zwar aus der Hauptserie bekannt sind, aber dennoch ziemlich unterhaltsam sind. Man kann Tischtennis oder Mahjong spielen, in Restaurants essen gehen oder, typisch japanisch, in einer Bar ein paar Lieder an der Karaokemaschine schmettern. Ausserdem kann man bei Händlers Items kaufen bzw. Verkaufen. Oder seine Waffen und Ausrüstungsgegenstände verbessern. Auch Nebenmissionen gibt es zu Hauf, wodurch man an mehr Geld, Gegenstände oder sogar Partner kommt damit man nicht mehr alleine auf die Jagd gehen muss.

Veraltete Engine, Framerateeinbrüche und stockende Animationen

Dead Souls verwendet noch immer die selbe Engine wie die anderen Yakuza-Ableger auf der PS3. Diese sind doch schon älter und das sieht man dem Spiel auch an allen Ecken und Enden an. Die Bewegungen der Figuren, nicht nur die der Zombies, wirken steif und nicht wirklich zeitgemäss. Ausserdem fängt das Spiel gerade bei hohem Gegneraufkommen oder Explosionen extrem an zu stocken. Immerhin sind die Zwischensequenzen hübsch und laufen flüssig ab, wodurch ordentliche Atmosphäre aufkommen kann. Die Entscheidung die Sprachausgabe nicht anzupassen ist auch ganz gut, da durch die originale Sprachausgabe noch mehr Flair aufkommt. Die Untertitel sind jedoch (zumindest in unserer Vorab-Version) nur auf Englisch, was dringend erwähnt werden muss.

Unser Ersteindruck

Die fertige Version von Yakuza – Dead Souls steht bei uns schon ab dem 16. März in den Regalen der Händler. Die japanische Version ist zudem schon mehr als ein halbes Jahr erhältlich, weswegen man nicht damit rechnen kann das die beispielsweise heftigen Kameraprobleme nicht behoben sein werden. Wer auf Yakuza steht, wird wohl auch mit Dead Souls viel Spass haben. Wer jedoch Yakuza sowieso nicht mag, der wird mit Dead Souls erst recht nicht warm werden.


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