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A Million Ways to Die in the West – Blu-ray Test / Review

Veröffentlicht 8. Oktober 2014 | 17:50 Uhr von Marcel




A Million Ways to Die in the West erscheint am 9. Oktober 2014 auf Blu-ray und DVD. Wir haben vorab die Blu-ray Version gesichtet und in unserem Test erfahrt ihr, ob der Film den Zuschauer unterhalten kann oder nicht.

Das Leben im Wilden Western ist nichts für Weicheier ohne Mum. Albert, ein Schafzüchter, ist für dieses Leben nicht geschaffen und geht so ziemlicher jeder Konfrontation aus dem Weg. Dies ist einer der Gründe, warum ihn seine Freundin verlassen hat. Während Albert seiner Geliebten Louis nachtrauert, hat diese bereits einen neuen Typen am Haken, der wesentlich erfolgreicher zu sein scheint.

Alles scheint sich zu ändern, als die bildschöne Anna in der kleinen Stadt auftaucht. Albert verliebt sich und entdeckt endlich seinen Mut. Aber bevor die Dinge nur ansatzweise mal gut laufen, geht auch schon wieder alles wieder schief. Annas eifersüchtiger Ehemann kommt mit seinen Schergen in die Stadt galoppiert und will den Übeltäter zur Rede stellen. Ob sich Albert zur Wehr setzen kann? Immerhin konnte er noch nie gut mit Waffen umgehen, geschweige denn schießen.

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„Von den Machern von TED“

Das Cover lässt eine gewisse Skepsis zu, denn darauf prangt „Von den Machern von TED“. Bei solchen Anzeigen stellt sich immer die Frage, ist der Film so grottenschlecht, dass man damit versucht mehr Absatz zu erzielen oder darf man dies als Hinweis auf einen weiteren Kracher verstehen? Wie oft ist es schon vorgekommen, dass ein C-Movie mit einem ähnlichen Text beworben wurde?

Im Fokus von A Million Ways to Die in the West stehen die überzogenen Gags, welche zugegebenermaßen nicht immer ganz jugendfrei sind und teilweise aus der untersten Schublade stammen. Dieser rote Faden zieht sich durch den kompletten Film, jedoch kommt der Charme nicht an den angepriesenen Film TED heran. Manche Film-Szenen wirken in die Länge gezogen, wodurch der Witz ein wenig verloren geht. Zwar versucht A Million Ways to Die in the West mit Splattereinlagen und anderen unterhaltsamen Momenten lustig zu sein, aber der Funke will nicht recht zünden.

Die Geschichte ist richtig simpel gestrickt. Albert, der beinahe einzige Mensch mit Verstand, kommt in der Stadt nicht gut an und wird von allen anderen Tölpeln ausgelacht. Schließlich haben die Bewohner des kleinen Städtchens nur Schießereien, Saufen und Sex im Schädel. Diverse Anspielen auf Kultfilme und die Tatsache, dass der Film das Gerne Western auf die Schippe nimmt, runden das Machwerk ab.

A Million Ways to Die in the West lebt von Charlize Theron, denn die macht ihre Sache gut und überzeugt. Liam Neeson, ein altbekannter Hase, hat zu wenige wichtige Auftritte, um Akzente zu setzen und überzeugen zu können. Amanda Seyfried spielt die zickige Ex-Freundin und kann nicht überzeugen. Seth MacFarlane mimt seine Rolle solide, kann aber Charlize Theron nicht das Wasser reichen. Die Blu-ray Qualität kann sich sehen lassen. Sowohl das Bild wie auch der Ton sind einwandfrei eingefangen.

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Fazit:

A Million Ways to Die in the West nimmt sich selbst nicht ganz ernst und ist eine Komödie, die viele gute Gags auf Lager hat, trotzdem aber nicht über den Wert „Durchschnitt“ hinauskommt. Dazu sind die Sprüche und die Handlung viel zu plump und einfallslos. TED ist und bleibt, um die eigene Werbung aufzugreifen, am Ende doch wesentlich unterhaltsamer.


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Kategorien: Filme Movie News Test
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Gründer von insidegames und der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäensammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Weltenbummler, Sportler und Serien-Liebhaber.

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