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Jurassic Park – Blu-ray Test / Review

Veröffentlicht 27. Oktober 2015 | 17:04 Uhr von Michael




Mit Jurassic Park inszeniert Steven Spielberg 1993 ein wahres Meisterwerk, dass erstmalig Dinosaurier zum Leben erweckte und uns vor Augen führte, wie das Leben damals ausgesehen haben könnte. Geschickt präsentiert er ein visuelles Highlight kombiniert mit einer atemberaubenden, packenden und tiefgreifenden Geschichte.

Vor 22 Jahren hatte John Hammond einen Traum, der Traum war genauso grandios wie John, er war zu grandios, leider konnte er nicht Realität werden“, mit diesem Satz beginnt Peter Ludlow seine Rede in der Hafenanlage von San Diego, nichts ahnend, dass sein eigener Traum in wenigen Minuten ebenso wie eine Seifenblase zerplatzen wird, wie einst der seines Onkels. Doch nun ist John Hammonds ehemaliger Traum in anderer Gestalt in Erfüllung gegangen, Jurassic World eröffnete am 11. Juni 2015 für alle Welt seine Tore. Deshalb ist es nun Zeit dahin zurückzublicken, wo alles begann, auf die Isla Nublar vor 22 Jahren, begleitet uns auf eine Zeitreise zu den Anfängen der Reihe: willkommen im Jurassic Park.

Der Film basiert auf den von Michael Crichton 1990 veröffentlichten Roman Jurassic Park, der hierzulande in der Erstauflage unter dem Namen Dino Park erschienen ist. Erst aufgrund des großen Erfolges des ersten Filmes änderte man auch hier den Titel in Jurassic Park um. Sowohl Film als auch die Romanvorlage behandeln im Kern dieselbe Thematik, jedoch werden im Roman viele Punkte detaillierter ausgeleuchtet. So nimmt die Chaos Theorie einen größeren Stellenwert ein, auch die Problematik der Populationsüberwachung wird verstärkt thematisiert, im gesamten ist die Thematik komplexer. Die Filmreihe hat es jedoch geschafft, den Tyrannosaurus Rex als Dinosaurier hervorzuheben und mit Jurassic World ist Buttercup, der Tyrannosaurus Rex aus Teil 1 und 4, zu einem ganz besonderen Dinosaurier geworden und bis heute lassen sich diese Einflüsse in Dinosaurierfilmen finden.

Jurassic-Park-Screen

Jurassic Park handelt von der menschlichen Gier und dem menschlichen Wunsch nach Unterwerfung. Der Milliardär John Hammond hat vor der Küste von Costa Rica die namenhafte Insel Isla Nublar gepachtet und mit der Errichtung eines Freizeitparkes begonnen. Kurz vor der Öffnung des Parks kommt es bei der Verlegung des Raptorengeheges und der Übertragung der Raptoren in einen anderen Bereich zu einem Unfall der gravierende Sicherheitsfragen über den Park aufwirft. Als Folge dessen sollen der führende Paläontologe Dr. Alan Grant, verkörpert durch Sam Neil, die Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler, gespielt von Laura Derm, der von Jeff Goldblum gespielte Chaos Theoretiker Ian Malcolm sowie der Anwalt Donald Gennaro den Park begutachten, damit John Hammond seine Deadline einhalten und in einem Jahr eröffnen kann. Doch der Techniker Dennis Nedry, der technische Angestellte, hat mit Lewis Dodgson, Mitarbeiter von BioSyn und Konkurrenzfirma von InGen, vereinbart, dass er die Embryonen beschaffen würde. Zur Umgehung des Systems schaltet er die Sicherheitssysteme des Parks ab, woraufhin die Dinosaurier ausbrechen und Jagd auf die Besucher machen können.

Das Bild ist gut überarbeitet, kommt jedoch nicht an die Qualität der 3D-Version heran, die noch einmal hochwertiger ist. Der Ton der Blu-ray-Fassung ist mit der deutschen Sprachausgabe 5.1 und damit Standard. Die Extras sind nette Ergänzungen, jedoch ist nichts Besonderes. Es gibt Videos zur Produktion und mit Hintergrundinformationen. Zu den gelöschten Szenen existieren leider nur noch Konzeptzeichnungen, jedoch ist vor kurzem ein alternatives Skript zu Jurassic Park aufgetaucht, diese Version ist weit düsterer und orientiert sich deutlich näher an der Romanvorlage, jedoch gibt es hier keinen Ian Malcolm.

Jurassic Park –  Trailer

Fazit

Und es besteht kein Zweifel, dass unsere Attraktionen absolut faszinierend sind für Kinder. Und nicht für die Kinder, sondern für die ganze Welt“, mit diesen Worten umschreibt John Hammond den Jurassic Park und dies lässt sich auch auf den Film übertragen, trotz geringer Schwächen ist der Film ein Meilenstein und hat deutlich gezeigt, dass Dinosaurier mehr sein können als bloße Filmmonster, dass es sich bei diesen Lebewesen um Tiere handelt, die wirklich gelebt haben. Ein Problem, dass Jurassic Park jedoch als Reihe hat ist, dass sie sich nicht weiterentwickelt, die Dinosaurier in Jurassic World sind wissenschaftlich noch immer auf dem Stand von 1993, hier wurde jedoch ein kurzer Kommentar dazu gegeben, dass man sie den Sehgewohnheiten der Menschen angepasst hat, in dem man ihre Gene mutierte. Dies steht einem Kommentar von Dr. Alan Grant gegenüber, denn zu Beginn des Filmes entdecken sie einen Velociraptoren und Dr. Grant nimmt die Maße des Filmes statt der Realen 80 cm Höhe. Trotz dieser kleinen Schwäche kann man sagen, dass Jurassic Park ein Meisterwerk ist, das bis heute zeitlos geblieben und nur unmerklich gealtert ist. Um mit den Worten Ian Malcolms abzuschließen: „Das Leben findet einen Weg.“

Autor: Sauroid


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Kategorien: Filme Movie News
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